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Denken pp 90-109 | Cite as

Induktion: Analoges Denken

  • Ralf E. Schaefer

Zusammenfassung

Induktion bedeutet den Schluß vom Einzelnen auf das Allgemeine. Bei der psychologischen Analyse induktiven Denkens geht man meist so vor, daß man ein “Ereignis”, meist eine Folge von Symbolen, vorgibt mit der Maßgabe herauszufinden, nach welcher Regel oder Gesetzmäßigkeit die Reizfolge aufgebaut ist. Die Aufgaben können dabei sehr verschieden sein, z.B.:
  1. (a)

    Fortsetzen einer Reihe, wie abaacaada… oder 1357…

     
  2. (b)

    Begriffbilden, ein Merkmal, oder eine Kombination von Merkmalen, wird vom Vl als „Begriff“ definiert. Die Vp erhält eine Reihe von Stimuli vorgelegt, die aus verschiedenen Kombinationen der verwendeten Merkmale bestehen und muß angeben, ob ein Stimulus den Begriff erfüllt, unter den Begriff fällt, oder nicht. Da das Thema „Begriffslernen“ einen derartigen Stellenwert in der Denkpsychologie einnimmt, subsumieren wir es nicht unter dem Oberbegriff „Induktion“ (was formal stringenter wäre), sondern widmen ihm einen eigenen Teil III.

     
  3. (c)

    Matrix-Aufgaben, wie sie z.B. im Raven Test verwendet werden; ähnlich auch die geometrischen Analogie-Aufgaben, wie sie Evans (s.u.) verwendete.

     
  4. (d)

    Analogien, wie sogleich näher ausgeführt wird.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • Ralf E. Schaefer
    • 1
  1. 1.Bockenheim a.d. WeinstraßeGermany

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