Angst, Phantasie und Wahrnehmung

  • Thomas Stüttgen

Zusammenfassung

Wie wir in der kurzen Erörterung der alexithymischen Phänomene gesehen haben, geht beim psychosomatischen Patienten der mechanistische Umgang mit psychischen Inhalten mit einer verarmten oder hochgradig behinderten Phantasietätigkeit einher. Dieser mechanistische Umgang betrifft dabei insbesondere die Phänomenologie der Selbstdarstellung, zu der auch die Schilderung der realen, alltäglichen Gegebenheiten zählt. Letztere werden nun von psychosomatischen Patienten in größter Ausführlichkeit geschildert, ohne daß dabei eine eigentliche Zielvorstellung vorhanden wäre. Die Tendenz zur Wiederholung des Alltäglichen ist dabei nicht nur als ein dem psychosomatischen Patienten eigenes Phänomen, sondern ebenso auch als Ausdruck einer psychischen Behinderung anzusehen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • Thomas Stüttgen
    • 1
  1. 1.Düsseldorf 13Germany

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