Die Juristische Fakultät und die Heidelberg-Romantik (1805–1820)

  • Wolfgang Leiser

Zusammenfassung

Bei der territorialen Neuordnung Süddeutschlands erwarb der Markgraf von Baden, der bald zum Kurfürsten und schließlich zum Großherzog aufsteigen sollte, mit der rechtsrheinischen Kurpfalz auch deren Universität Heidelberg. Diese war wohl nächst Prag die älteste Hohe Schule des Heiligen Römischen Reiches, doch war sie im 18. Jh. zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken und befand sich in jenem Jahr 1802 in einem beklagenswerten Zustand. Da der sich formierende Mittelstaat noch über keine eigene Universität verfügte, andererseits Gründungspläne ziemlich weit zurückreichen1, dachte man nicht an eine Auflösung des Instituts — diese bedrohte erst die später angefallene Universität Freiburg i.Br. -, erkannte aber die Unumgänglichkeit einer tiefgreifenden Erneuerung; ob man das wie seither üblich als formelle Neugründung betrachten und Karl Friedrich von Baden zurecht als zweiten Fundator und Namenspatron feiern, oder es nur als höfische Legende betrachten und die Kontinuität betonen will, wie neuerlich vertreten2, kann für uns dahinstehen. Außer Zweifel ist, daß in badischer Zeit in Heidelberg ein Neues entstand, das überraschend schnell in die Breite wirkte.

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Anmerkungen

  1. 1.
    B.Stahl: Zur Geschichte des Humanistischen Gymnasiums in Karlsruhe, in: 375 Jahre Gymnasium Karlsruhe (Festschrift, Jahresbericht 1960/61) S.27ff.Google Scholar
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    K.F.Vierordt, Geschichte der im Jahre 1724 aus Durlach nach Karlsruhe verpflanzten Mittelschule (Karlsruhe 1858/ 59), passim.Google Scholar
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  9. 5a.
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  12. 6.
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  13. 7.
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  14. 8.
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  17. 10.
    Diese Entwicklung läßt sich auch bei anderen deutschen Universitäten beobachten, vgl. G. Köbler: Zur Herkunft d. Gießener Rechtslehrer d. 19.Jahrhunderts, in: Festschrift für Erwin Stein (1983) S.127f.Google Scholar
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  22. 14.
    Als beste Zusammenfassung wurde benützt H. Levin: Die Heidelberger Romantik (1922).Google Scholar
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  24. 15.
    Brentano versuchte, dem ihm freundlich entgegentretenden Voß ein diesem von der Regierung zugesagtes Haus hinterrücks wegzuschnappen, vgl. F. Schneider: Beiträge zur Geschichte der Heidelberger Romantik, in: Neue Heidelberger Jb., Bd. 18, Heftl(1914)S.48ff.Google Scholar
  25. 15a.
  26. 16.
    Paulus wurde lange sehr ungünstig beurteilt. Um so schwerer wiegen die Worte A. Schweitzers: ›Paulus war nicht der vertrocknete Rationalist, als den man ihn gewöhnlich schildert, sondern ein universeller Geist… Wenn die Theologen ihn vor den Herrn zerrten, würde er sagen wie damals: › Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf ihn‹ — und Paulus ginge unverletzt davon‹ (Geschichte der Leben-Jesu-Forschung, Bd.16, 1950, Kap. 5). — Noch am Ende des 19. Jh. lobt der Mediziner, was Theologen und Philosophen Paulus schwer verübelt hatten: ›Der unermüdliche Kämpe hat sich auch die Medizin verpflichtet. Fast früher als die Ärzte erkannte der Theologe die Gefahr, womit Schellings Naturphilosophie die Heilkunde bedrohte… Es sei ein gefährliches Spiel, die Medizin am Studiertisch aus dem Kopfe, statt aus der Beobachtung und dem Versuche aufzubauen‹ (A. Kußmaul: Jugenderinnerungen eines alten Arztes, zitiert nach der 4. Aufl. 1900, S. 190).Google Scholar
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  28. 18.
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  30. 20.
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    J.v. Eichendorff: Halle und Heidelberg, in: Erlebtes (1857). Daß Thibaut in seiner weiter unten zu besprechenden Schrift von 1814 Selbstkritik übt, rettet die Ehre zur Zunft einigermaßen!Google Scholar
  32. 22.
    Schreiben der juristischen Fakultät an das Ministerium in Karlsruhe in Sachen Mor-stadt, zitiert nach dem Artikel Morstadt, in: Badische Biographien Bd.4 (1891) S.273.Google Scholar
  33. 23.
    R.v. Mohl (Anm.8) S. 220ff. 24 Stoll(Anm.7)S.315ff.Google Scholar
  34. 25.
    Briefe Friedrich Creuzers an Savigny, hg. von H. Dahlmann (1972).Google Scholar
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  36. 27.
    Creuzer (Anm. 25) S. 172Google Scholar
  37. 28.
    R.v.Mohl (Anm. 8) S.220, 225ff.Google Scholar
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    S. Boisserée: Briefwechsel/Tagebücher, Faksimiledruck nach der 1. Aufl. von 1862, hg. von H. Klotz, 2 Bde (1970).Google Scholar
  39. 29a.
    E. Firme-nich-Richartz: Die Brüder Boisserée als Kunstsammler, 2 Bde (1916).Google Scholar
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  41. 30a.
    O. Dammann: Johann Friedrich Schlosser auf Stift Neuburg und sein Kreis, in: Neue Heidelberger Jb., NF 1934, S.1ff.Google Scholar
  42. 30a.
  43. 30b.
  44. 32.
    R. Polley: A.F.J.Thibaut (AD 1772–1840) in seinen Selbstzeugnissen und Briefen, 3 Bde (Rechtshistorische Reihe 13, 1982)Google Scholar
  45. Zu den Heidelberger Jb. vgl. Kloß (Anm. 17), Schneider (Anm. 15), L. Gall: Die Heidelberger Jahrbücher, Geschichte und Neubegründung, in: ZGO Bd. 111 (NF 72, 1963) S. 307ff.Google Scholar
  46. 34.
    Abdruck der Gründungsurkunde vom 1.Okt. 1807 bei Kloß (Anm. 17) S.177.Google Scholar
  47. 35.
    Z.B. Bericht Creuzers an Görres vom 9.3. 1810 über eine Redaktionssitzung betr. die Rezension des ›Wunderhorns‹ durch Görres, Görres, Briefe (Anm. 19) Bd. 2 S. 113ff. Brief Thibauts an Savigny vom 12.2. 1813 (Polley, Bd. 2, S.283f.): Th. hat in den Text einer Rezension von Hugos Literärgeschichte eingegriffen.Google Scholar
  48. 37.
    Polley (Anm. 32) Bd. 2, S.263.Google Scholar
  49. 38.
    R.Benz: Die Romantik in Heidelberg, in: Heidelberg und das Neckartal, Bad. Heimat Jahresband 1939, S. 227ff.Google Scholar
  50. 39.
    A.v.Golman: Die ›Existenz‹ Heidelbergs als Ruinenbild in der Wirklichkeit, in: Heidelberg und das Neckartal (Anm. 38) S.177 ff.Google Scholar
  51. 40.
    Die geistreichen Ausführungen von C. Schmitt, Politische Romantik (31968) bringen für unser Thema nichts, der Heidelberger Kreis wird nicht angesprochen.Google Scholar
  52. 42.
    Bd.1, S.277ff. (vgl. Anm.32). 43 Jg.l,Abt.2(1808)S.6,7.Google Scholar
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  54. 14a.
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    Creuzer (Anm. 25) S.228.Google Scholar
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    Stoll wie Anm.7.Google Scholar
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    Jg.2 (1809) S.33ff. (über E. Brandes, Betrachtungen über den Zeitgeist in Deutschland in den letzten Dezennien des vorigen Jahrhunderts, 1808).Google Scholar
  58. 48.
    Jg.2 (1809) S.232ff. (über die anonyme Schrift ›Meinungen eines Bürgers über den Erbadel.‹)Google Scholar
  59. 49.
    Jg. 1 (1808) S. 237 (über die anonyme Schrift ‹Die Deutsche Reichsstandschaft‹).Google Scholar
  60. 50.
    Jg.1 (1808) S. 148ff. (über die anonyme Schrift ›An seine Königl. Majestät Friedrich Wilhelm III. nach dem Frieden von Tilsit‹, 1807).Google Scholar
  61. 51.
    Wie Anm. 49.Google Scholar
  62. 52.
    Jg.1 (1808) S.244, als Zitat aus der rezensierten Schrift ›Ansichten des Rheinbundes. Briefe zweier Staatsmänner‹ (1808, anonym).Google Scholar
  63. 53.
    Jg. 1 (1808) S.238 (aus der Rezension der in Anm. 49 genannten Schrift).Google Scholar
  64. 54.
    Jg.1 (1808) S.241 (vgl. Anm.49).Google Scholar
  65. 55.
    Jg.1 (1808) S. 198 ff., Jg. 2 (1809) S. 218 ff.Google Scholar
  66. 56.
    Jg. 7 (1814) S.1ff., 22 (Rezension Thibauts von A.W. Rehberg, ›Über den Code Napoléon und dessen Einführung in Deutschland‹, 1814).Google Scholar
  67. 57.
    Jg. 7 (1814) S.326, Selbstanzeige Thibauts seiner Schrift ›Über die Notwendigkeit eines allgemeinen bürgerlichen Rechts für Deutschland‹, 1814.Google Scholar
  68. 58.
    ZRG Bd.3 (1816) S.1ff., ›Stimmen für und wider neue Gesetzbücher‹.Google Scholar
  69. 59.
    Jg. 7 (1814) S.24 (aus der Rezension der in Anm. 56 genannten Schrift).Google Scholar
  70. 60.
    ZRG Bd.1 (1815) S.1ff., 4 (Savigny, ›Über den Zweck dieser Zeitschrift‹.Google Scholar
  71. 61.
    Jg.9 (1816) S.64.Google Scholar
  72. 62.
    Jg. 10 (1817) S. 401 ff., Rezension Thibauts über ›Blicke auf die juristische Praxis in Beziehung auf das künftige Gesetzbuch für Deutschland‹ (1817, anonym).Google Scholar
  73. 63.
    Böckenförde (Anm. 44) S.16.Google Scholar
  74. 64.
    Jg. 6 (1813) S. 801ff.Google Scholar
  75. 65.
    Polley, Bd.2, S.238 (Brief an J. J.Griesbach vom 6.4.1808).Google Scholar
  76. 66.
    W. Andreas: Die Einführung des Code Napoléon in Baden, in: ZRG Germ. Abt. Bd.31 (1910) S. 185ff.; ders.: Geschichte der badischen Verwaltungsorganisation und Verfassung in den Jahren 1802–1818, Bd. 1: Der Aufbau des Staates im Zusammenhang der allgemeinen Politik (1913) S. 213 ff.Google Scholar
  77. 66a.
    J. Federer: Beiträge zur Geschichte des Badischen Landrechts, in: Baden im 19. und 20.Jh., hg. von K.S. Bader, Bd.1 (1948) S.81ff.Google Scholar
  78. 66b.
  79. 66c.
  80. 67.
    Zitiert nach Andreas ZRG Germ. Abt. Bd. 31, S. 204.Google Scholar
  81. 68.
    Jg.3(1810)S.53.Google Scholar
  82. 69.
    Vgl. zu diesem Thema umfassend: W. Schubert: Französisches Recht in Deutschland zu Beginn des 19.Jh. Zivilrecht, Gerichtsverfassungsrecht und Zivilprozeßrecht (1977).Google Scholar
  83. 70.
    Jg.4(1811)S.134f.Google Scholar
  84. 71.
    Jg.4 (1811) S.32ff., 41 (Sammelbesprechung Thibauts über einige Neuerscheinungen zum Code Napoléon).Google Scholar
  85. 72.
    Jg.1 (1808) S. 267ff., 268 (Rezension von Gönners ›Archiv für die Gesetzgebung…‹ Bd. 1, 1808).Google Scholar
  86. 73.
    Jg. 3 (1810) S.97ff. (Rezension über M.W. Goetz, ›Rechtliche Entscheidungen der juridischen Fakultät zu Altdorf‹, 1808).Google Scholar
  87. 74.
    Vgl. dazu W. Schubert: Das französische Recht in Deutschland zu Beginn der Restaurationszeit (1814–1820), in: ZRG Germ. Abt. Bd.94 (1977) S.129ff.Google Scholar
  88. 74a.
  89. 75.
    Jg.7 (1814) S.1ff.Google Scholar
  90. 76.
    Jg. 7 (1814) S.32 (Rezension des Anm.75 genannten Werkes).Google Scholar
  91. 78.
    Hessen-Darmstadt (das den Code als erster Staat wieder außer Kraft gesetzt hatte), Bayern, Sachsen; vgl. Handbuch der Quellen und Literatur der neueren europäischen Privatrechtsgeschichte, hg. von H. Coing, Bd.III/2(1982)S.1440ff.Google Scholar
  92. 79.
    Jg. 7 (1814) S. 97ff.Google Scholar
  93. 80.
    Man denkt an Karl Marxens Verurteilung der Historischen Schule, welche ›die Niederträchtigkeit von heute durch die Niederträchtigkeit von gestern legitimiert…, die jeden Schrei des Leibeigenen gegen die Knute für rebellisch erklärt, sobald die Knute eine bejahrte, eine angestammte, eine historische Knute ist‹ (›Zur Kritik der Hegeischen Rechtsphilosophie‹, Einleitung, in: Marx/Engels, Werke Bd.1, Berlin-Ost 1957, S. 380).Google Scholar
  94. 81.
    Jg. 7 (1814) S. 326.Google Scholar
  95. 82.
    Jg. 7 (1814) S. 928ff.Google Scholar
  96. 83.
    Jg. 8 (1815) S. 625ff.Google Scholar
  97. 84.
    E.I. Bekker: Vier Pandektisten, in: Festschrift der Universität Heidelberg, Bd.1 (1903) S. 133ff.Google Scholar
  98. 84a.
  99. 84b.
    Noch bei F. Wieak-ker: Privatrechtsgeschichte der Neuzeit (21967) S. 390 ff., wird Thibaut ausschließlich im Zusammenhang des Kodifikationsstreits behandeltGoogle Scholar
  100. 84c.
    Die Person des Gelehrten besser einordnend: W. Kunkel: Die Heidelberger Pandekten-Professur im 19. Jh. (Ru-perto-Carola, 5. Jg. 1953, S.36ff.).Google Scholar
  101. 87.
    Die Briefe wurden erstmals (nach dem Konzept) publiziert von R. Steig: Achim von Arnim über Savignys Buch vom Beruf unsrer Zeit für Gesetzgebung, in: ZRG Germ. Abt. Bd. 26 (1892).Google Scholar
  102. 87a.
    Inzwischen liegt die verdienstvolle und aufschlußreiche Publikation der Originale von H. Härtl vor: Arnims Briefe an Savigny 1803–1831, mit weiteren Quellen als Anhang (1982); vgl. dort S.104f.Google Scholar
  103. 87b.
  104. 87c.
  105. 89.
    ›Das germanische Element im Code Napoléon‹, in: Zeitschrift für deutsches Recht, Bd.5(1841)S.110ff.Google Scholar
  106. 90.
    J. F. Kammer: Das gefängniswissenschaftliche Werk C.J.A.Mittermaiers, Diss. jur. Freiburg 1971. Diese verdienstvolle Arbeit bringt über ihr unmittelbares Thema hinaus wichtige Beiträge zur Person M.Google Scholar
  107. 91.
    Entgegen der vor allem in der marxistischen Wissenschaft vertretenen Auffassung wirkt zumindest in Baden die Romantik nicht als emanzipatorische Bewegung des Bürgertums, sondern letztere schließt unmittelbar an die Spätaufklärung an (wie der von der genannten Richtung besonders gern berufene J. P. Hebel). Es darf an dieser Stelle auch das entschlossene Eintreten des Heidelberger Theologen Paulus für die Württembergische Verfassungsfrage erwähnt werden.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

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  • Wolfgang Leiser

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