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DGOR pp 45-51 | Cite as

Mikrosimulation mit GKV-Prozessdaten am Beispiel der Ambulanten Ärztlichen Versorgung

  • Helmut Vetterle
Conference paper
Part of the Operations Research Proceedings book series (ORP, volume 1984)

Zusammenfassung

Unter Mikrosimulation wird ein Simulationsansatz verstanden, bei dem individuelle Entscheidungsträger, wie z. B. Individuen, Haushalte oder auch Unternehmen, die Elemente des Modells sind, deren Verhalten im Interaktionszusammenhang simuliert wird (ORCUTT, GREENBERGER, KORBEL, RIVLIN 1961). Mikrosimulationsmodelle werden daher auch als Individual-verhaltensmodelle bezeichnet. Für ihre Konstruktion benötigt man disaggregierte Daten zur Generierung der Ausgangsbestände und zur Schätzung von Verhaltensparametern. Mikrosimulationsmodelle eignen sich besonders dazu, die distributiven Auswirkungen von Gesetzesänderungen sowie die quantitativen Folgen von Struktur- und Verhaltensänderungen in den Ausgangsbeständen zu untersuchen. Beides Fragestellungen, die besonders auch in der gesetzlichen Krankenversicherung von großer Bedeutung sind (DENNERLEIN, SCHNEIDER 1981).

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Literatur

  1. Dennerlein R.; Schneider M.: Der Einsatz der Mikrosimulation zur Auswertung der Prozessdaten der Gesetzlichen Krankenversicherung, For-Schungsbericht NR. 82, (HRSG.: Bundesminister für Arbeit und Sozial-Ordnung), Bonn (1981).Google Scholar
  2. Orcutt G.H.; Greenberger M.; Korbel J.; Rivlin A.M.: Microanalysis of Socioeconomic Systems: A Simulation Study, NEW YORK (1961).Google Scholar
  3. Theil H.: Economics and Information Theory, Amsterdam (1967).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • Helmut Vetterle
    • 1
  1. 1.AugsburgDeutschland

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