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DGOR pp 1-8 | Cite as

Die Rolle der Banken für Wirtschaft und Gesellschaft

  • R. A. Jeker
  • St. Gallen
Conference paper
Part of the Operations Research Proceedings book series (ORP, volume 1984)

Zusammenfassung

Die Urteile über die Rolle der Banken in Wirtschaft und Gesellschaft sind auch heute noch kontrovers, ihre Tätigkeit ist einem Wechselbad von Lob und Kritik ausgesetzt. Von den einen werden sie als mächtige Financiers dargestellt, die das Rad der heimischen und der Weltwirtschaft an zentraler Stelle in Schwung halten. Viele anerkennen ihren Beitrag zur Beschäftigung. Andere dagegen üben harte Kritik. Wer gleichzeitig den Bau von Spitälern und Universitäten und von A-Werken und Waffenexporte finanziert, darf kaum anderes erwarten. Die Banken würden, so wird behauptet, die politische Willensbildung und die wirtschaftlichen Entscheidungsprozesse willkürlich beherrschen. Entwicklungspolitischen Kreisen ist ihre Internationale Finanzierungstätigkeit ein Dorn im Auge, Kapital- und Steuerflucht wird ihnen angekreidet. Andere blicken missgünstig auf die relativ gute Ertragslage, die die Banken auch während der Rezessionsjahre ausweisen konnten. Ihr Gewinn wird als Ausbeutung verketzert, nicht als unerlässliches Steuerungselement einer marktwirtschaftlichen Ordnung anerkannt. Entsprechend zahlreich und widersprüchlich sind denn auch die Forderungen, die an sie gerichtet werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • R. A. Jeker
  • St. Gallen

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