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Zur Organisation und Technik der In-vitro-Fertilisation

  • R. Baumann
Conference paper

Zusammenfassung

Die Idee, Eizellen von Säugetieren außerhalb des Mutterleibes zu befruchten, ist nicht neu. Der Österreicher Schenk berichtete 1878 zum ersten Mal von solchen Versuchen, 1930 experimentierte Pincus mit extrakorporal befruchteten Kanincheneizellen. Shettles erwähnte 1955 die Möglichkeit, durch In-vitro-Fertilisation, Eizellkultur und Embryotransfer Frauen mit gestörter Tubenfunktion zu einer Gravidität zu verhelfen. Das erste Säugetier, das nach extrakorporaler Fertilisation und Embryotransfer geboren wurde, war ein Kaninchen. Dieses Experiment gelang Chang 1959. Edwards und Steptoe blieb es vorbehalten, 1978 — genau 100 Jahre nach den Überlegungen von Schenk — über die erste erfolgreich ausgetragene Schwangerschaft beim Menschen nach In-vitro-Fertilisation (IVF) und Embryotransfer (ET) zu berichten.

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Literatur

  1. Chang MC (1959) Fertilization of rabbit ova in vitro. Nature 184: 466PubMedCrossRefGoogle Scholar
  2. Pincus G (1930) Observations of the living eggs of the rabbit. Proc R Soc Lond. [Biol] 107: 132CrossRefGoogle Scholar
  3. Schenk SL (1878) Das Säugetierei künstlich befruchtet außerhalb des Mutterleibes. Mitt Embryol Inst Univ Wien 107Google Scholar
  4. Shettles LB (1955) A morula stage of human ovum developed in vitro. Fertil Steril 6: 287PubMedGoogle Scholar
  5. Steptoe PC, Edwards RG (1978) Birth after re-implantation of a human embryo. Lancet 366Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • R. Baumann

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