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Zur Bedeutung von Hämodynamik und Lungenwassermessung bei der Therapie der Sepsis

  • H.-G. Pfeiffer
  • H. Bartels
  • E. Kolb
Conference paper

Zusammenfassung

Die Einführung der Lungenwässermessung in die klinische Praxis gibt dem Intensivmediziner erstmals die Möglichkeit, quantitativ verläßliche Angaben über das Ausmaß eines interstitiellen Lungenödems zu machen. Als Zielgruppe für unsere Untersuchungen kamen Patienten mit septischem Lungenödem in Betracht, sei es nun im Verlauf eines Polytraumas oder aufgrund einer Peritonitis. Es wurden insgesamt 18 intensivbehandlungsbedürftige Patienten — im Einzelfall bis zu maximal 11 Tagen — kontinuierlich einem invasiven Monitoring unterzogen (Swan-Ganz- und aortaler Fiberoptikkatheter). Folgende Parameter wurden gemessen: Blutdruck im großen und kleinen Kreislauf, Herzminutenvolumen, Wasserbilanz, Osmolalität in Plasma und Urin, kolloidosmotischer Druck, Laktat und Blutgase, darüber hinaus intra-(IVV) und extravasale (EVV) Flüssigkeitsvolumina im Thorax mittels Thermo-Dye-Technik (Abb. 1). Hinsichtlich des therapeutischen Regimes wurden Patienten von 2 Intensivstationen miteinander verglichen (Abb. 1).

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • H.-G. Pfeiffer
  • H. Bartels
  • E. Kolb

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