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ZAK Zürich pp 289-289 | Cite as

Schlußbemerkungen

  • E. R. Schmid
Conference paper
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin/Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 187)

Zusammenfassung

Die Hochfrequenzbeatmung hat sich in den letzten Jahren vom Kuriosum zu einem potentiell ernstzunehmenden alternativen Beatmungskonzept entwickelt. Objektivierbare Vorteile beschränken sich jedoch vorläufig auf die Anwendung bei Bronchoskopien, Laryngoskopien, in der Larynx- und Trachealchirurgie, der Thoraxchirurgie, bei bronchopleuralen Fisteln und zur Respiratorentwöhnung. Diese Anwendungsgebiete haben wir in der heutigen Sitzung bewußt nur am Rande berücksichtigt. Hauptanliegen hochfrequenter Beatmungsverfahren wie auch anderer in den letzten Jahren entwickelter Beatmungstechniken sind die Reduktion der Gefahr von Sekundärkomplikationen künstlicher Beatmung und die Verbesserung des Gasaustausches beim akuten schweren Lungenversagen des Erwachsenen (ARDS) und beim Atemnotsyndrom des Neugeborenen. Hier sind jedoch die postulierten Vorteile der Hochfrequenzbeatmung bisher unbewiesen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • E. R. Schmid

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