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ZAK Zürich pp 251-256 | Cite as

Experimentelle Evaluierung verschiedener Hochfrequenzbeatmungsverfahren

  • M. Baum
  • H. Benzer
  • A. Geyer
  • N. Mutz
Conference paper
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin/Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 187)

Zusammenfassung

Die klinischen Erfahrungen mit Hochfrequenzbeatmung sind zum Teil sehr widersprüchlich. Die mangelhafte Kenntnis der Auswirkungen von Änderungen der eingestellten Beatmungsparameter bzw. veränderter Lungenmechanik erschweren die optimale Anpassung der HF-Beatmung. Zusätzlich fehlen Ansatzpunkte für ein valides Monitoring von Druck, Volumen und Strömung wie es im Rahmen einer konventionellen Beatmung heute zum Stand der Technik gehört. Einen besseren Überblick erhält man durch die Verwendung eines Lungenmodells, da Meßaufnehmer an sonst nicht zugänglichen Positionen installiert werden können. Die Druck- und Strömungsverhältnisse einiger Hochfrequenzbeatmungssysteme wurden an dem im folgenden beschriebenen physikalischen Lungenmodell gemessen (Abb. 1). Es besteht aus einer Glasflasche mit 50 bzw. 25 Liter Volumen mit mehreren Durchführungen ins Flascheninnere. Die zentrale Durchführung, die eine Intubation mit gängigen Endotrachealtuben erlaubt, hat im Abstand von ca. 15 cm von der Tubusspitze ein Hitzdrahtanemometer zur Strömungs- und Volumenmessung. Verschiedene Resistances können am Anemometer ausgangsseitig angeschlossen werden. Durke aus dem „Trachealbereich“und aus dem Inneren der Flasche (Pleuradruck) können abgeleitet werden. Ein zusätzliches Lumen erlaubt den Anschluß einer Sinuspumpe zur Überlagerung einer „Spontanatmung“. Die aus der Umgebung angesaute Luft (Entrainment), wie sie bei einigen der getesteten Verfahren auftritt, wurde pneumotachographisch mit Hilfe eines Fleischrohres erfaßt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • M. Baum
  • H. Benzer
  • A. Geyer
  • N. Mutz

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