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ZAK Zürich pp 228-232 | Cite as

Neuere Aspekte der Beatmungstherapie bei ARDS

  • K. Geiger
Conference paper
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin/Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 187)

Zusammenfassung

In der täglichen Praxis neigt man allzuleicht dazu, die geschilderten pathologisch-anatomischen Veränderungen (s.Jensen, ARDS: Klinisches Bild und Diagnose) auf die gesamte Lunge zu projezieren,und dies auch noch in der Annahme einer homogenen Verteilung. In Wirklichkeit aberhandeltes sich beim ARDS um eine (zitiert nach Bachofen) „akute, diffuse Lungenparenchymerkrankung“. Dies bedeutet, daß es regionale Unterschiede in der Schwere der Gewebsveränderungen gibt. Normal erscheinende Lungenstrukturen liegen in nächster Nachbarschaft zu pathologisch veränderten Lungenbezirken. Was sich auf mikroskopisch kleinem Raum abspielt, kann sich auch auf größere anatomische Bezirke, wie z. B. auf einen ganzen Lungenlappen oder sogar auf eine Lungenhälfte, ausdehnen.

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Literatur

  1. Mink SN, Light RB, Cooligan T, Wood LDH (1981) Effect of PEEP on gas exchange and pulmonary perfusion in canine lobar pneumonia. J Appl Physiol 50: 517–523PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1986

Authors and Affiliations

  • K. Geiger

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