Perforiertes Ulcus pepticum

  • Jameson L. Chassin

Zusammenfassung

Nicht alle freien Perforationen des Magengeschwürs sind durch einfache Übernähung zu behandeln. Oft ist das Magengeschwür zu groß und von einer Ödembildung umgeben. Liegt die Perforation an der Magenhinterwand, ist eine adequate Übernähung im allgemeinen nicht möglich. Auch hat das Magengeschwür eine hohe Rezidivrate. Aus diesen Gründen sollte bei Nichtrisikopatienten auch schon beim Ersteingriff die Resektion in Erwägung gezogen werden. Ist aus technischen Gründen eine sichere Übernähung nicht möglich, empfiehlt sich unabhängig vom Risiko die Magenresektion, da eine insuffiziente Übernähung immer auch die Gefahr einer tödlichen Peritonitis in sich birgt.

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Literatur

  1. Jordan GL Jr et al. (1966) Acute gastroduodenal perforation: comparative study of treatment with simple closure, subtotal gastrectomy and hemigastrectomy and vagotomy. Arch Surg 92: 449PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

Authors and Affiliations

  • Jameson L. Chassin
    • 1
    • 2
  1. 1.New York University School of MedicineUSA
  2. 2.Booth Memorial Medical Center AffiliateFlushingUSA

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