Wehenhemmung pp 275-276 | Cite as

Bakteriologische Überwachung und IgM-Bestimmung bei vorzeitigem Blasensprung und Tokolyse mit Hexoprenalin

  • G. Ohlenroth
Conference paper

Zusammenfassung

Bei der Behandlung des vorzeitigen Blasensprungs vor der 36. Schwangerschaftswoche sind wir in den letzten 4 Jahren nach folgendem Schema vorgegangen:
  1. A.
    Infektionsprophylaxe
    1. 1.

      Entnahme eines bakteriologischen Abstrichs aus dem Zervikalkanal unter anäroben Kautelen in wöchentlichem Abstand.

       
    2. 2.

      Antibiotische Kurzzeitprophylaxe für 1 Tag, 2 Dosen des ausgewählten Antibiotikums, ebenfalls in wöchentlichem Abstand.

       
     
  2. B.

    Tokolyse Intravenöse Dauerinfusion von Hexoprenalin über Perfusoren. Laufende Dosierung 6–8 μg/h, Maximaldosis bis 12 μg/h.

     
  3. C.

    Provokation der fetalen Lungenreife Betamethason, 2 Injektionen im Abstand von 24 h; evtl. Wiederholung nach 1 Woche (ab der 28. Schwangerschaftswoche).

     
  4. D.

    Absetzen der Tokolyse Bei Erreichen der 36. Schwangerschaftswoche, bei Temperatursteigerung ab 37,5° und bei nicht unterdrückbarer Wehentätigkeit.

     
  5. E.

    IgM-Bestimmung Post partum aus Nabelschnurblut zum Nachweis, daß kein Amnioninfektionssyndrom vorlag.

     

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • G. Ohlenroth

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