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Lagerungsbedingte Änderungen der Thrombozyten, Gerinnung und Fibrinolyse im ACD-Konservenblut

  • H. Harke
Chapter
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 146)

Zusammenfassung

Konservenblut unterliegt während der Lagerung einer qualitativen Beeinträchtigung der plasmatischen und zellulären Gerinnungsfunktionen [21,109,126,302]. Bereits bei Herstellung einer Blutkonserve kann durch Kontaktaktivierung ein Verbrauch von plasmatischen Gerinnungsfaktoren und Thrombozyten eintreten [21]. Während die Verluste plasmatischer Gerinnungsfaktoren durch eine frühzeitige Zitrat-Antikoagulation weitgehend zu verhindern sind, ist eine Stimulation der Thrombozyten im Entnahmesystem oder Blutbeutel praktisch unvermeidbar. Infolgedessen beobachtet man zwangsläufig die Ausbildung thrombozytärer Aggregate, die mit zunehmender Lagerung an Umfang und Zahl zunehmen [19, 90,157, 244]. Darüber hinaus sinkt in Abhängigkeit von der Lagerungsdauer die Aktivität der lagerungslabilen Faktoren V und VIII [21, 109, 207, 302].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1982

Authors and Affiliations

  • H. Harke
    • 1
  1. 1.Abt. Anaesthesiologie im Zentrum für interdisziplinäre FächerChristian-Albrechts-Universität KielKielGermany

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