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Aussprache zu den Referaten von Renate Trost und Dieter Gräßle

  • Peter Fricke
Chapter
Part of the Informatik-Fachberichte book series (INFORMATIK, volume 44)

Zusammenfassung

In der von Fritz Dürrschnabel geleiteten Diskussion stellte R. Trost klar, daß mit der halboffenen Arbeitsvermittlung zunächst nur die Stellenangebotsseite befriedigt werden könne. Erst nach Einführung der computerunterstützten Arbeitsvermittlung sei es möglich, die Bewerberseite stärker einzubeziehen. Der Gefahr der Vorhaltung von besonders attraktiven Stellenangeboten bei der halboffenen Arbeitsvermittlung durch die Arbeitsvermittler, um sie für bestimmte Nachfrager zu erhalten, sei zwar latent vorhanden, jedoch bestehe zum einen eine strenge Dienstanweisung und zum anderen sei ein gewisser Zwang zur Meldung durch die Führung einer Vermittlungserfolgsstatistik gegeben. Es wurde deutlich, daß die halboffene Arbeitsvermittlung dem Arbeitssuchenden zusätzliche Informationsmöglichkeiten bietet, die er nutzen kann, aber nicht nutzen muß. Sämtliche bisherigen Leistungen der Arbeitsämter werden darüber hinaus in vollem Umfang angeboten. Die Mikrofiche-Lesegeräte stellen keine großen Anforderungen an die Arbeitssuchenden. Die Benutzerhäufigkeit in den Versuchsarbeitsämtern könne für die Praktikabilität sprechen. Aussagen über eine Steigerung der Vermittlungsqualität seien aufgrund der kurzen Laufzeit des Systems noch nicht möglich. Der Einsatz von Bildschirm-Dialoggeräten auch für die Arbeitssuchenden sei bisher nicht geplant; da er sehr qualifizierte Bedienungsarbeit voraussetze, sei er zunächst den Vermittlern vorbehalten.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • Peter Fricke
    • 1
  1. 1.SpeyerGermany

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