Advertisement

Der Weg zum pathophysiologischen Denken

  • Thomas Henkelmann
Chapter
  • 8 Downloads
Part of the Veröffentlichungen aus der Forschungsstelle für Theoretische Pathologie der Heidelberger Akademie der Wissenschaften book series (VERÖFF PATHOL)

Zusammenfassung

Im 18. Jahrhundert treiben die Bemühungen der Systematiker, die Krankheiten immer genauer zu erkennen, indem sie sie symptologisch differenzieren, einem Höhepunkt entgegen. Ihre Nosologie wird immer feingliedriger; neue Krankheiten werden abgegrenzt und expandieren die Systeme. Die Diagnostik, kaum darf man sie als solche bezeichnen, wird zunehmend schwieriger. Weit mehr als 3000 Krankheiten in 133 Gattungen, verteilt auf 7 Ordnungen und 4 Klassen, nennt Browns Lehrer Cullen in seinen vielbenutzten „First Lines“.103 Darunter befinden sich, fur den heutigen Pathologen erstaunlich, 20 Tetanus- und 14 Epilepsieformen, 93 Tertiana- und nochmals so viele Quartana- und Quoti- dianafieber. Wahrlich, man blickt hier in einen Wald von Fiebern, und Francisco Tortis Fieberbaum 104 von 1756 erscheint demgegeniiber als geradezu handliche Systematik fur praktische Ärzte.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • Thomas Henkelmann
    • 1
  1. 1.Institut für Geschichte der Medizin der UniversitätHeidelbergGermany

Personalised recommendations