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Die Bedeutung unterschiedlicher Implantatlokalisationen von Sparks-Prothesen, tierexperimentelle Untersuchungen an Ratten

  • H. S. Brieler
  • R. Parwaresch
  • A. Thiede
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie, Supplement 1976 vereinigt mit Bruns’ Beitrage für Klinische Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 76)

Zusammenfassung

Trotz brauchbarer Fabrikate für die großen Stammgefäße ist das Problem des Arterienersatzes noch nicht gelöst. Die üblichen zur Verfügung stehenden Prothesen in gestrickter und gewebter Form lassen noch hinsichtlich der langfristigen Ergebnisse viele Wünsche offen. Auch die Velour-Prothese hat die in sie gesetzten Erwartungen noch nicht erfüllt. So ist es verständlich, daß immer wieder neue Wege beschritten werden, wobei zur Zeit der autoalloplastischen Prothese nach Sparks eine besondere Aktualität zukommt. Es handelt sich bei dieser neuen und originellen Methode des prothetischen Gefäßersatzes um eine weitmaschige Kunststoffprothese, in deren Lumen ein Siliconmandrill liegt. Beides wird subcutan implantiert und, sobald es von körpereigenem Gewebe durchwachsen ist, wieder entnommen. Das Mandrill wird entfernt und die verbleibende, mit körpereigenem Gewebe ausgekleidete Prothese kann so als Gefäßersatz Verwendung finden. Diese Prothese kommt vornehmlich dann zur Anwendung, wenn die Thrombendarteriektomie oder die Interposition eines Vena-saphena-Implantates als strombahnwiederherstellende Maßnahmen ausscheiden (4, 5).

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1976

Authors and Affiliations

  • H. S. Brieler
    • 1
    • 2
  • R. Parwaresch
    • 1
    • 2
  • A. Thiede
    • 1
    • 2
  1. 1.Abteilung für Cardiovasculäre Chirurgie, Zentrum operative Medizin IUniversitätsklinikums KielKielDeutschland
  2. 2.Pathologisches InstitutUniversität KielDeutschland

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