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Lungenfunktionsprüfung am Intensivpatienten

  • E. Götz
Conference paper

Zusammenfassung

Die technischen Möglichkeiten der Überwachung der Lungenfunktion während Intensivobservation und —therapie erlauben heute eine präzise Erfassung der pulmonalen Situation und ihrer Entwicklung. Dadurch lassen sich Indikationen für therapeutische Maßnahmen klarer formulieren und der therapeutische Effekt kann objektiv beurteilt werden. Am spontan atmenden Patienten kann der pulmonale Gasaustausch über die arterielle Blutgasanalyse und die ventilatorische Leistung über die Messung der Atemmechanik erfaßt werden. Hierzu stehen einfach zu handhabende mechanische und auch modernere elektronische Spirometer zur Verfügung. Mit ihnen können Vitalkapazität, Atemzugvolumen, inspiratorische Kraft, Atemfrequenz und Atemminutenvolumen am Krankenbett gemessen werden (Tabelle 1). Auf diese Weise können Grenzwerte der Lungenfunktion erfaßt und eine beginnende oder manifeste respiratorische Insuffizienz früher erkannt und objektiviert werden, als dies mit der Blutgasanalyse allein möglich ist. Besteht gleichzeitig eine Gasaustauschstörung, gibt die Blutgasanalyse allein nicht genügend Auskunft; erst die Ermittlung der alveoloarteriellen Sauerstoffdifferenz (AaDO2) erlaubt eine Beurteilung des Schweregrades.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • E. Götz

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