Lehre, Ausbildung, Fortbildung

  • Christian Müller

Zusammenfassung

Selbst wenn, wie dies die Regel ist, das Behandlungszentrum des Standardversorgungsgebietes nicht universitäre Funktion hat, wird doch der Lehre ein gewisser Platz eingeräumt werden müssen. Einmal im Hinblick auf die in Ausbildung befindlichen jungen Ärzte, aber auch auf die Praktikanten aus den verschiedenen medizinischen Assistenzberufen. Von einer Schule für Psychiatrieschwestern und -pfleger spreche ich hier mit Absicht nicht, da diese m. E. nur ausnahmsweise organisatorisch an das Behandlungszentrum eines Standardversorgungsgebietes gebunden sein sollte. Wohl aber werden diese Schulen Praktika in den Behandlungszentren organisieren. Zur Betreuung dieser Praktikantinnen und Praktikanten sollte ein Arbeitsteam gebildet werden, in dem ein Arzt, die Pflegeleitung und ein Mitglied der Verwaltung vertreten sind. Es empfiehlt sich, genaue Programme für die Dauer des Praktikums aufzustellen. Dies gilt genauso für die Praktika der Medizinstudenten, sofern solche im Behandlungszentrum auftauchen. Für die letzteren sollte ein Oberarzt zur Verfügung stehen, und es muß mit einem beträchtlichen Zeitaufwand gerechnet werden. Dadurch wird vermieden, daß diese Ausbildung gewissermaßen nur „mit der linken Hand“geschieht. Im übrigen gibt das Kapitel von Rave-Schwank (1977) einen guten Überblick über die vorkommenden Probleme.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • Christian Müller
    • 1
  1. 1.Hôpital de CeryClinique Psychiatrique UniversitairePrillySwitzerland

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