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Aufbau des Kapitels V „Psychiatrische Krankheiten“ der ICD-9 und Hinweise zu seinem Gebrauch

  • R. Degkwitz
  • H. Helmchen
  • G. Kockott
  • W. Mombour
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Zusammenfassung

Um den größtmöglichen Nutzen beim Gebrauch der 9. Revision der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-9) und des in das Kapitel V eingearbeiteten Glossars zu haben und um es mit der größtmöglichen Gleichmäßigkeit anzuwenden, ist es notwendig, einige grundlegende Gesichtspunkte über Klassifikationssysteme von Krankheiten zu verstehen. Eine Klassifikation von Krankheiten beginnt zunächst mit einer Aufstellung von Krankheitsbezeichnungen, auf die man sich geeinigt hat. Dabei hat jede Krankheit nur eine Bezeichnung. Eine solche Aufstellung nennt man Nomenklatur. Eine Nomenklatur ist lediglich eine Aufstellung, die keine Schlußfolgerung erlaubt auf Zusammenhänge zwischen den Begriffen, aus denen sie zusammengestellt ist. Namen neuentdeckter Krankheiten können, sobald man sich auf sie geeinigt hat, hinzugefügt werden, ohne die schon bestehenden Begriffe zu verändern. Der nächste Schritt besteht darin, diese Namen entsprechend festgelegten Kriterien zu gruppieren, um Krankheiten mit Gemeinsamkeiten in Klassen einzuordnen. Eine solche Gruppierung nennt man Klassifikation.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • R. Degkwitz
    • 1
  • H. Helmchen
    • 2
  • G. Kockott
    • 3
  • W. Mombour
    • 3
  1. 1.Psychiatrische und NervenklinikUniversität FreiburgFreiburgDeutschland
  2. 2.Psychiatrische KlinikFreien Universität BerlinBerlin 19Deutschland
  3. 3.Max-Planck-Institut für PsychiatrieMünchen 40Deutschland

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