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Zusammenfassung

Die pädiatrische Intensivbehandlung hat sich zu einem notwendigen Spezialgebiet der Intensivmedizin entwickelt, da auf Grund der anatomischen und physiologischen Besonderheiten des kindlichen Organismus die Kinder nicht als „kleine Erwachsene“ in das Therapieschema einer Intensivstation für Erwachsene hineingepreßt werden können. Dabei muß auch hier die Trennung in operativ-anästhesiologische und konservativ-internistische Intensiveinheiten angestrebt werden, um zu vermeiden, daß Kinder mit ansteckenden Erkrankungen (z.B. schwere Enteritiden, Meningitiden, Pneumonien, etc.) neben Frischoperierten zu liegen kommen. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Pädiater, pädiatrisch geschultem Anästhesiologen, Kinderchirurgen, Geburtshelfer und pädiatrisch interessierten und erfahrenen Kollegen verschiedener anderer Fachrichtungen, wie z.B. Neurologen oder Radiologen, muß als selbstverständlich angesehen werden. Pädiatrische Intensivstationen erfordern spezielle fachliche, personelle und technische Voraussetzungen, wie sie auf Intensivstationen für Erwachsene nur behelfsmäßig zu finden sein werden (1, 3, 4, 5, 8). Dabei hat die Neonatalperiode ihre eigenen Probleme, die zu neonatologischen Intensivzentren geführt haben.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • E. Bosina

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