Zur Baugeschichte der Technischen Universität Berlin: Repräsentation und Funktion

  • Goerd Peschken

Zusammenfassung

Die Bauten der Technischen Hochschule Berlin — Charlottenburg sind von vornherein so prominent gewesen, daß es zu verwundern ist, wie lange sie von dem Fach Baugeschichte unbearbeitet geblieben sind. Allerdings hat Ernst Heinrich, inzwischen emeritierter Baugeschichts-Or-dinarius und Ehrenmitglied der TU, in seiner Vorlesung ihrer gedacht, und er ist es auch gewesen, der nach dem 2. Weltkriege den völligen Abriß des ausgebrannten Hauptgebäudes verhindert hat. — Was ich hier referiere, ist im wesentlichen Ergebnis eines Seminars über,Sondergebiete der Baugeschichte’, das ich in den letzten vier Semestern an der TU gehalten habe. Diese Seminar-Ergebnisse sollen zum TU-Jubiläum in einer Ausstellung ad oculos demonstriert werden. Daher wird der Erweis mancher Einschätzung, die ich in dieser Zusammenfassung gebe, erst in der Ausstellung oder in deren Katalog im einzelnen erbracht werden.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Zur Bauplatzwahl vgl. den Artikel „Zur Standortwahl...“von Erich Konter im Katalog der Ausstellung.Google Scholar
  2. 2.
    Die Literatur zur Geschichte und auch Baugeschichte der TU zuletzt resumiert bei: Hans Ebert, Baugeschichte und Wissenschaftsentwicklung. Zur Geschichte der TH/TU Berlin in: Technische Universität Berlin. Baugeschichte-Bauplanung. TUB Dokumentation aktuell 1/1977, S. 29–98.Google Scholar
  3. 3.
    Plansammlung der TU.Google Scholar
  4. 4.
    Zur Berufssoziologie der Bau- und der Gewerbeakademie vgl. den Artikel „Die Kgl. Technische Hochschule...“von Erich Konter im Katalog der Ausstellung.Google Scholar
  5. 5.
    Lucae hat gleichzeitig auch einen Entwurf für einen separaten Neubau der Gewerbeakademie bearbeitet. Beide Entwürfe: Plansammlung der TU.Google Scholar
  6. 6.
    Zur Villenumgebung vgl. den Artikel von Ingrid Schade im Katalog der Ausstellung. — Die Platzanlage hat das ehemalige „Knie“völlig unkenntlich gemacht. Es handelte sich beim Knie ursprünglich um einen Blickachsen-Stern des Barockzeitalters (von etwa 1700). Man konnte vom Knie aus und aus der Hertzallee ehemals das Schloß Charlottenburg sehen. Ob diese Sichtverbindung aus Absicht oder Unkenntnis verbaut worden ist, und wer genau für die Verbauung verantwortlich war, mag weiterer Forschung vorbehalten bleiben. Beteiligt waren die Senatsbauverwaltung, Senatsbaudirektor Düttmann, und die TU-Architekturprofessoren Hermkes und Kreuer.Google Scholar
  7. 7.
    Die beiden Häuser, die noch auf dem Nordgelände stehen (ehemalige Sophien-, dann Bellstraße), sind notabene jüngeren Datums als die TU.Google Scholar
  8. 8.
    Auf die Spekulationsinteressen geht Erich Konter (siehe Anm. 4) genauer ein.Google Scholar
  9. 9.
    Plansammlung der TU.Google Scholar
  10. 10.
    In den alten Akten und Plänen immer: Vorgarten. Ich komme in dem Abschnitt über die Gartenanlagen darauf zurück.Google Scholar
  11. 11.
    Siehe Anm. 4.Google Scholar
  12. 12.
    Diese Arbeiten wurden von TU-Architekturprofessor K.W. Ochs geleitet.Google Scholar
  13. 13.
    Zu den technischen Instituten vgl. den Artikel von Helmut Geisert im Katalog der Ausstellung.Google Scholar
  14. 14.
    Die verschiedenen Architekturspolien sind ebenfalls von Helmut Geisert bearbeitet und genauer dargestellt worden.Google Scholar
  15. 15.
    Die Gartenanlagen hat Horst Schumacher untersucht und im Katalog der Ausstellung dargestellt.Google Scholar
  16. 16.
    Das Bildprogramm des Hauptgebäudes hat Frank Augustin für die Ausstellung und den Katalog bearbeitet und im einzelnen dargestellt.Google Scholar
  17. 17.
    Zum Wiederaufbau ist ein Katalogbeitrag von Thomas Hinrichs vorgesehen.Google Scholar
  18. 18.
    Geschenk der französischen Schutzmacht.Google Scholar

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© Technische Universität Berlin 1979

Authors and Affiliations

  • Goerd Peschken

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