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Kontinuierliche intravasale Messung der arteriellen und gemischtvenösen Sauerstoffsättigung zur Beurteilung der Kreislaufsituation und Lungenfunktion

  • H. Neuhof
  • H.-U. Koch
Conference paper
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin / Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 125)

Zusammenfassung

In-vivo-Oxymeter ermöglichen eine kontinuierliche Kontrolle der arteriellen und gemischtvenösen SauerstoffSättigung des Blutes. Damit läßt sich ohne großen bedienungstechnischen Aufwand einerseits die Lungenfunktion fortlaufend überwachen und bei pulmonalen Komplikationen ohne zeitliche Verzögerung der akuten Situation angepaßt die maschinelle Beatmung steuern. Andererseits erlaubt das Verhalten der arteriovenösen Sättigungsdifferenz über die Errechnung der AVD02 eine Beurteilung der Kreislaufsituation. Wir verwenden zur Überwachung von Intensivpatienten Geräte von Edwards/USA und Schwarzer/München. Für beide Geräte sind Fiberoptikkatheter in verschiedenen Stärken und mit zusätzlichem Lumen für Druckmessungen, Blutentnahmen oder Medikamenten-applikation erhältlich. Die Pulmonaliskatheter sind als Swan-Ganz-Katheter gebaut. Die Eichung der Geräte erfolgt am zweckmäßigsten in der Weise, daß Blut über die im Gefäß plazierte Meßsonde entnommen wird, die Sättigung der Blutprobe dann mit einem üblichen Oxymeter bestimmt und anschließend das in-vivo-Oxymeter auf diesen extra-korporal gewonnenen Meßwert eingestellt wird. Die Meßsonden werden in der Regel bei unseren Patienten 3 bis 5 Tage im Gefäß belassen, gleichzeitig erhalten die Patienten 10000 bis 15000 E. Heparin über 24 Stunden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • H. Neuhof
  • H.-U. Koch

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