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Morphologische Untersuchungen der Lunge im Schock

  • H. Redl
  • G. Schlag
Conference paper
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin / Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 125)

Zusammenfassung

Die posttraumatisch-respiratorische Insuffizienz ohne direktes Lungentrauma kann morphologisch in zwei Abschnitte unterteilt werden: Erstens die Veränderungen innerhalb der ersten Stunden, besonders die auffälligen Endothelzellschwellungen. Diese dürften zum größten Teil reversibel sein, falls eine rasch einsetzende Behandlung wirksam werden kann. Der zweite morphologische Abschnitt, der klinisch als Schocklungensyndrom bekannt ist, tritt erst nach 2448 Stunden in Erscheinung. Hierbei überwiegt das interstitielle Ödem mit seinen Übergängen zur Fibrose als Spätfolge. Damit kommt es zu schweren Störungen des Gasaustausches, die letztlich für den letalen Ausgang verantwortlich sein können. Da der zweite Abschnitt bereits sehr gut in der Literatur dokumentiert ist, werden im folgenden Bilder der ersten Schockphase gezeigt, um die Wichtigkeit sofortiger Therapiemaßnahmen zu unterstreichen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • H. Redl
  • G. Schlag

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