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Zusammenfassung

Bei der Epiduralanaesthesie wird ebenso wie bei der Spinalanaesthesie die neurogene Kontrolle über den Kreislauf gestört. Physiologische Kompensationsmechanismen werden vom Organismus eingesetzt, um den Kreislaufveränderungen entgegenzuwirken. Die Kompensation wird nach Epiduralanaesthesien früher wirksam als nach Spinalanaesthesien, da die Wirkungsausbreitung langsamer abläuft [86, 295]. Die Fähigkeit der Kompensation nimmt mit zunehmender Höhe der Blockade [43, 338, 368], aber auch mit zunehmendem Alter des Patienten [104] ab. Die primäre Ursache der Kreislaufveränderungen ist die praeganglionäre Sympathikusblockade [147]. Bei der Epiduralanaesthesie kommt außerdem noch durch die relativ große Dosis an injiziertem Lokalanaesthetikum dessen spezifische Wirkung auf das Gefäßsystem dazu. Eine intravenöse Zufuhr von Lidocain führt zu einer Steigerung des Herzminutenvolumens, der Herzfrequenz und des peripheren Widerstandes [34, 43, 86, 377].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • Julius Neumark
    • 1
  1. 1.Klinik für Anaesthesie und allgemeine IntensivmedizinWienAustria

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