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Zusammenfassung

Die sog. Schocklunge tritt am häufigsten nach schweren Mehrfachverletzungen mit multiplen Frakturen auf, unabhängig davon, ob ein direktes Thoraxtrauma vorliegt oder nicht. Im Vordergrund steht dabei das schwere Gewebstrauma, ein Blutverlust über ca. eine halbe bis eine Stunde - bis zum Erreichen der Klinik — und vor allem Schmerzreize, die durch den Krankentransport u.U. noch verstärkt werden. Bei solchen Patienten besteht meist eine extreme sympathico-adrenerge Stimulation mit stark erhöhten Catecholaminspiegeln (75) und den klinischen Zeichen der peripheren Vasoconstriction sowie der Tachykardie und Hyperventilation, die selbst nach Volumensubstitution und Ausgleich einer etwaigen Acidose in der Regel fortbestehen. Außerdem ist als Zeichen der bereits eingetretenen Störung der Lungenfunktion häufig auch schon bei Klinikaufnahme eine Hypoxämie festzustellen.

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Notes

  1. 1.
    H. Jordan: „Sympathico-adrenerge Stimulation und Herznekrosen”, Inaugural-Dissertation, Freiburg 1978Google Scholar
  2. 2.
    K. Rückauer: „Hämodynamische und histologische Untersuchungen zur Pathogenese der progressiven respiratorischen Insuffizienz“, Inaugural-Dissertation, Freiburg 1978Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • Gerhard Metz
    • 1
  1. 1.Abteilung für Anaesthesie und IntensivmedizinKreiskrankenhausEmmendingenGermany

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