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Einleitung

Chapter
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Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 118)

Zusammenfassung

Positiv inotrop wirkende Pharmaka haben seit langem ein hohes Maß an Interesse gefunden. Neben den Digitalisglykosiden werden vor allem die ungleich stärker wirkenden Katecholamine wie Adrenalin, Nor-Adrenalin, Isoproterenol, Orciprenalin und in letzter Zeit vorrangig Dopamin eingesetzt. Alle diese Substanzen zeigen neben der positiv inotropen Wirkung unterschiedliche Wirkungen anderer Art, die als unerwünschte Begleiterscheinungen die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten einengen. Hierzu gehören Erhöhungen der Herzfrequenz, Neigung zur Arrhythmiebildung und Einflüsse auf die periphere Vasomotorik. Die vasokonstriktorische Wirkung von Nor-Adrenalin ist meistens unerwünscht. Dieser α-konstriktorische Effekt kann allerdings durch gleichzeitige Verabreichung von Phentolamin aufgehoben werden. Die frequenzsteigernde und arrhythmieerzeugende Nebenwirkung von Adrenalin, Isoproterenol, Orciprenalin und Dopamin zwingt oft zur Reduktion der Dosis bzw. zum Absetzen der Substanz, da spezifische Antidota nicht existieren. Die nachteiligen Auswirkungen von Isoproterenol und Orciprenalin auf die ischämische Herzmuskelnekrose und die Potenz dieser Substanzen, in höheren Dosierungen Myokardnekrosen zu induzieren, haben den Anwendungsbereich dieser Pharmaka stark eingeschränkt.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • H. Just

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