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Neue Aspekte bei der Endothelialisierung von Kunststoffprothesen (tierexperimentelle Untersuchungen an Ratten)

  • H. S. Brieler
  • A. Thiede
  • R. Parwaresch
Conference paper
Part of the Chirurgisches Forum ’78 für experimentelle und klinische Forschung book series (DTGESCHIR, volume 78)

Zusammenfassung

Die Endothelialisierung von Kunststoffprothesen wurde teils beim Menschen, teils im Tierexperiment eingehend untersucht., da die Bedeutung dieser Innenschicht für das weitere Schicksal des gewählten Blutleiters unstrittig ist. Theoretisch kann der sich entwickelnde innere Belag der Gefäßprothese aus drei Quellen stammen: 1. aus ruhenden Mesenchymzellen, die durch die Poren des Maschenwerkes einwandern; 2. aus den Gewebselementen der angrenzenden Arterienenden und 3. aus Zellen des kreisenden Blutes. Kombinationsmöglichkeiten sind dabei denkbar. Nach der allgemeinen Anschauung wird der Aufbau des neuen Endothelbelages den ersten beiden Denkmöglichkeiten zugeschrieben (2, 3, 4, 5), während für den zuletzt genannten Entstehungsweg zwar gelegentliche Einzelbeobachtungen vorliegen, schlüssige Beweise aber bis heute ausstehen. Insbesondere ist die Frage, welche Blutzelle denn die Transformationspotenz zu einer Endothelzelle besitzt, unbeantwortet. In der vorliegenden Arbeit wurde deshalb licht- und elektronenmikroskopisch sowie autoradiographisch der Versuch unternommen, Detailkenntnisse bei der Bildung der neuen Innenschicht zu erhalten. Darüberhinaus wurde geprüft, ob der Monozyt des kreisenden Blutes eine Transformation zu einer Endothelzelle erfahren kann oder nicht.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • H. S. Brieler
    • 1
    • 2
  • A. Thiede
    • 1
  • R. Parwaresch
    • 1
  1. 1.Abteilung Allgemeine Chirurgie und Pathologisches InstitutUniversitätsklinikums KielDeutschland
  2. 2.Abteilung Allgemeine ChirurgieUniversitätsklinikumsKielDeutschland

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