Verlaufsstudie Über Leberenzymmuster Nach Halothannarkosen, Neuroleptanalgesien und Periduralanaesthesien

  • G. Garstka
  • H. Schlebusch
  • H. Baur
  • H. Ruprecht
Part of the Anaesthesiologie und Intensivmedizin / Anaesthesiology and Intensive Care Medicine book series (A+I, volume 109)

Zusammenfassung

In umfangreichen Studien ebenso wie in Einzelbeobachtungen ist im Anschluß an Halothannarkosen über Leberschäden berichtet worden. Die Frage, ob diese Schäden toxischer oder allergischer Natur sind oder ob ihnen eine Stoffwechselanomalie seitens des betroffenen Patienten zugrunde liegt, ist bisher nicht beantwortet. In prospektiven Studien ist versucht worden, die generelle Belastung des Leberstoffwechsels durch Halothannarkosen zu bestimmen (STARK und CLAUDE, 1963 und 1964; LORENTZ und HENNEBERG, 1964; OTTO und BRÜCKNER, 1971; FINTELMANN, 1973). Obwohl diese Arbeiten wichtige Hinweise bringen, so haften ihnen doch Mängel an: Eingriffe im Leber-Gallengangsbereich sind z. B. für solche Untersuchungen nicht geeignet, der überprüfungsZeitraum war oft zu kurz, es wurden nur einzelne Leberenzyme und diese nicht mit optimaler Methodik bestimmt. Auch wurden jeweils nur Veränderungen im Leberenzymmuster nach Halothannarkosen kontrolliert, ohne parallele Untersuchungen für andere Narkoseverfahren zu machen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • G. Garstka
  • H. Schlebusch
  • H. Baur
  • H. Ruprecht

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