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Zusammenfassung

Intraarticuläre Ellbogenbrüche treten in jedem Kindesalter auf. Sie sind meistens Folgen eines indirekten Traumas, wie dies beim Sturz auf die ausgestreckte Hand der Fall ist. Die im Ellbogengelenk aufprallenden Kräfte können entweder rein axial, valgisierend, varisierend oder im Sinne einer Flexion oder Hyperextension wirken. Für den Charakter der entstehenden Verletzung ist dabei auch die Stellung des Ellbogens und des Vorderarms zur Zeit des Traumas mitbestimmend. So hebt beispielsweise die Pronation den physiologischen Valguswinkel des Ellbogens auf und lenkt den Kraftfluß von Valgus in Varus um. Bei der reinen axialen Stauchung werden das Capitulum humeri und die Trochlea T-förmig auseinandergesprengt. Die Fragmente öffnen sich proximal und sind rotiert, was auf den Zug der Seitenbänder, der Flexoren und Extensoren zurückzuführen ist (Abb. 1).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • H. Zimmermann

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