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Möglichkeiten der peripheren parenteralen Ernährung in der postoperativen Phase

  • R. Dölp
  • F. W. Ahnefeld
Part of the Klinische Anästhesiologie und Intensivtherapie book series (KAI, volume 13)

Zusammenfassung

Im Rahmen unserer Konzeption der postoperativen Infusionstherapie (1) haben wir uns intensiv mit der mittelfristigen „Minimaldiät“ beschäftigt. Sie beinhaltet die Zufuhr von Stickstoff und Energie im Sinne eines Minimalangebotes, d. h. es werden zumindest das endogene N-Bilanzminimum und der Grundumsatz durch parenterale Substitution in der postoperativen Phase gedeckt. Erste Ergebnisse mit einer derartigen Infusionslösung, die iiber periphere Venen zugeführt wird, haben wir 1974 vorgelegt (2). Im weiteren Verlauf unserer Untersuchungen ergab sich die Frage, inwieweit trotz Reduzierung des Stickstoff- und Energieangebotes ein signifikanter Unterschied zu einer Basiselektrolytlösung zu finden ist (A). In einem nächsten Schritt haben wir den Stickstoffanteil im Infusionsgemisch erhöht und zunächst in einem Screening-Verfahren eine Vielzahl von Parametern untersucht, um signifikante Änderungen gegenüber einer Kontrollgruppe zuerfassen, die in späteren Untersuchungen weiter überprüft werden müssen (B).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • R. Dölp
  • F. W. Ahnefeld

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