Advertisement

Informationsfluß bei der ärztlichen Diagnostik (vgl. Abb. 7)

  • Wilhelm-Wolfgang Höpker
Conference paper
Part of the Veröffentlichungen aus der Forschungsstelle für Theoretische Pathologie book series (HD AKAD, volume 1977 / 1977/1)

Zusammenfassung

Der erste der von uns betrachteten Informationskreise beschreibt die ärztliche Beobachtung und die Aufzeichnung dieser Ergebnisse als Befundmuster oder Symptomatik. Zunächst wird davon ausgegangen, daß der Arzt dem Patienten gegenübersteht und in diesem ein kompliziertes, informationsgesteuertes, physiko-chemisches Regelsystem sieht. Der Arzt verfügt über ein Vorwissen, welches es ihm gestattet, verschiedene nach Ziel und Inhalt planmäßige Verfahren zur Untersuchung des Patienten einzusetzen. Die Gesamtheit dieser Verfahren wird als medizinische Untersuchungsmethodik bezeichnet. Sie hat zum Ziele, eine Sollwertstellung einzelner oder einer Vielzahl von Regelkreissystemen des Patienten festzustellen. Ein methodischer Ansatz bietet sich dem Arzt nur in denjenigen Fällen, in welchen die Abweichung der Sollwertverstellung genügend groß ist und dieser Zustand über eine gewisse Zeitspanne quasi-stationär bleibt. Die Sollwertverstellung muß zudem das Fortbestehen des Gesamtsystemes zumindest für den methodisch relevanten Zeitraum garantieren können. Da der Arzt von der Methodik, ihrer Indikation und Interpretation der Ergebnisse ein Vorwissen besitzt, ist er in der Lage, die gefundenen Ergebnisse seiner Untersuchung in eine kommunikative Form zu bringen. Nach der Bezeichnung bzw.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • Wilhelm-Wolfgang Höpker
    • 1
  1. 1.Pathologisches Institut der UnivesitätMünsterGermany

Personalised recommendations