Zusammenfassung

In Fortsetzung der Hämodilutionsstudie wurde in einer alternierenden Reihe das Ausmaß der Fremdbluteinsparung durch die a.n.H. untersucht. In 42 gepaarten Fällen von größeren abdominalchirurgischen Eingriffen wurden Fremdbluttransfusionen in 57 % der Fälle in der Kontrollgruppe, in nur 21% in der Hämodilu- tionsserie erforderlich. Die resultierenden Hämatokritwerte betrugen im Mittel 37 % bzw. 34 %. Zur Vermeidung von Nebenreaktionen wurde in dieser Serie ein Hämatokritgrenzwert von 27 % angestrebt und trotz dieser relativ geringeren Hämodilution ein noch so deutlicher Einsparungseffekt bezüglich des Fremdblutbedarfs erzielt. Klinisch relevante Kreislaufreaktionen wurden in dieser Serie nicht beobachtet, lediglich drei geringe bis mäßige hypertone Reaktionen.

Literatur

  1. A. J. Coburg, K. Husen, I. Pichlmayr: Fremdbluteinspafung durch akute normovolämische Hämodilution. Zentraleur. Anästhesiekongreß Bremen, 10.–13.9. 1975. Kongreßband der DGAW, Perimed-Verlag, Erlangen 1975.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • Adolf Johannes Coburg
    • 1
  1. 1.Department Chirurgie der Medizinischen HochschuleKlinik für Abdominal- und TransplantationschirurgieHannover 61Germany

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