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Briefe aus den Jahren 1946–1956

  • Herwig Hamperl
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Part of the Veröffentlichungen aus der Forschungsstelle für Theoretische Pathologie book series (HD AKAD, volume 1976 / 1976/1)

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Literatur

  1. 1.
    Die beanstandeten Absätze lauten: „Aber auch innerhalb des Menschengeschlechtes selbst gibt es Unterschiede der Empfindlichkeit und Unempfmdlichkeit, die an das verschiedene Erbgut der einzelnen Menschenrassen gebunden sind (Rassedisposition). Allerdings haben sich viele der früher auf Rassedisposition und -immunität zurückgeführten Unterschiede im Verhalten gegen Krankheitserreger als Fehlbeobachtungen herausgestellt. Um im gegebenen Fall Rassedisposition oder Immunität als gesichert anzunehmen, müßten die in Betracht kommenden Menschenrassen unter gleichen äußeren Bedingungen leben und den betreffenden Schädlichkeiten in gleicher Weise ausgesetzt sein: Es müßte also gleiche „Exposition“vorliegen. Diese Forderung läßt sich im Tierversuch leichter erfüllen als bei einer menschlichen Bevölkerung. Wenn Weiße in den Tropen weniger häufig an Schlafkrankheit leiden als die Eingeborenen, so hängt dies wahrscheinlich mit dem besser durchgeführten Fliegenschutz zusammen; die Immunität gegen Malaria bei den Eingeborenen geht meist darauf zurück, daß diese die Erkrankung schon in früher Kindheit überstanden haben; in ähnlicher Weise ließen sich noch viele andere Beispiele anführen, die in äußeren Lebensbedingungen usw. begründet sind. Immerhin gibt es aber doch genug Beispiele, die der Forderung nach gleicher Exposition Rechnung tragen. So war z. B. die eingeborene Bevölkerung von Taschkent gegen Scharlach fast immun, während der russische Teil der Bevölkerung erkrankte; auch die Indianer sollen gegen diese Krankheit immun sein.“ Der letzte Absatz stützt sich auf eine Angabe aus der sowjetrussischen Literatur, „daß bei den Usbeken eine geringere Empfänglichkeit für Scharlach in Erscheinung tritt und eine allseitige Untersuchung dieser Frage im Sinne der Rassenpathologie für unerläßlich gehalten wird.“ [s. Hamperl, H.: Beiträge zur geographischen Pathologie etc. Ergebnisse allg. Path. 26: 352–422 (1932).]Google Scholar
  2. 1.
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  3. 1.
    Leben, Krankheit und Tod. Die Krankenschwester 1948: 103–107Google Scholar
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    Leben, Krankheit und Tod. Die Krankenschwester 1949: 9–14Google Scholar
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    Boswell, J.: Dr. S. Johnson. Leben und Meinungen. Zürich: Manesse-Verlag 1951.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1976

Authors and Affiliations

  • Herwig Hamperl

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