Wie wird ein Reiz in eine Bewegung umgesetzt?

  • Jörg-Peter Ewert
Part of the Heidelberger Taschenbücher book series (HTB, volume 181)

Zusammenfassung

Mensch und Tier stehen mit ihrer Umgebung durch reizaufnehmende Sinnesorgane und vorwiegend der Bewegung dienende Erfolgsorgane in Wechselbeziehung. Sinnesorgane (Rezeptoren) und Erfolgsorgane (Effektoren) sind durch das Nervensystem verbunden. Sinneszellen, Nervenzellen und Muskelzellen haben eine Eigenschaft gemeinsam: im „Ruhezustand“ stellen sie durch die Beschaffenheit ihrer Zellmembranen innen negativ und außen positiv geladene Batterien dar. Ihre Aktivitäten werden durch „Spannungsschwankungen“, also durch Änderungen des Membranpotentials ausgelöst; sie bewirken die Antworten. Sinneszellen sind darauf spezialisiert, daß sie physikalische bzw. chemische Energieform in einen „nervösen“ Kode umsetzen, auf den die Nervenzellen ansprechen und je nach der Situation modifiziert oder unmodifiziert weiterleiten. Die Muskelzellen sind darauf spezialisiert, daß sie beim Empfang der nervösen Information ihr Ruhepotential ändern und dadurch den Vorgang einleiten, der zur Gestaltsänderung (Verkürzung) der Zelle führt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1976

Authors and Affiliations

  • Jörg-Peter Ewert
    • 1
  1. 1.Arbeitsgruppe Neuro-EthologieGesamthochschule KasselKasselDeutschland

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