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Qualitätskontrolle im klinisch-chemischen Laboratorium mit on-line-Anschluß zur elektronischen Datenverarbeitung, Basis-Qualitätskontroll- System

  • R. M. Schmülllng
  • W. Gräser
  • M. Eggstein

Zusammenfassung

Die Kontrolle klinisch-chemischer Ergebnisse erfolgt auf 4 Ebenen, ehe sich aus ihnen diagnostisch relevante Schlüsse und therapeutische Konsequenzen ziehen lassen.
  1. a

    Die Basiskontrolle umfaßt Richtigkeit und Präzision der Bestimmungsmethoden.

     
  2. b

    Zur intralaboratoriellen Plausibilitätskontrolle muß man die Konstellationen von Befundmustern zählen, deren Einzelergebnisse sich gegenseitig in der diagnostischen Relevanz bekräftigen. Abweichungen von bekannten Befundmustern pathologischer klinisch-chemischer Ergebnisse geben Anlaß zur Aufdeckung von Fehlern oder lenken die Aufmerksamkeit auf seltene Krankheitsbilder oder besondere therapeutische Effekte.

     
  3. c

    Die Verlaufskontrolle oder Trendanalvse der im Lauf der Krankheitsentwicklung eines Patienten wiederholt durchgeführten Bestimmungen gleicher Parameter kann zur Bestätigung extremer Ergebnisse fiihren oder ein ~esultat, das im Normbereich liegt, als fehlerhaft entdecken.

     
  4. d

    Die klinische Plausibilitätskontrolle geschieht während der Arztvisite am Krankenbett. Sie beruht auf der Einordnung des klinischchemischen Befundmusters in das anamnestische und klinische Bild und die Krankheitsentwicklung unter Berücksichtigung der therapeutischen Maßnahmen.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1975

Authors and Affiliations

  • R. M. Schmülllng
  • W. Gräser
  • M. Eggstein

There are no affiliations available

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