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Kreislaufbeeinflussung durch nicht depolarisierende Relaxantien

  • H. Schaer
Conference paper
Part of the Anaesthesiology and Resuscitation / Anaesthesiologie und Wiederbelebung / Anesthésiologie et Réanimatión book series (A+I, volume 80)

Zusammenfassung

Acetylcholin wirkt an Endplatten, parasympathisch innervierten Endorganen und autonomen Ganglien als Überträgersubstanz (Tab. 1). Die dort befindlichen Receptoren zeichnen sich neben ihrer Empfindlichkeit auf Acetylcholin durch selektive Empfindlichkeit gegenüber gewissen Agonisten und Antagonisten aus. Diese Selektivität gilt aber nicht absolut, sondern nur relativ, indem vor allem die Antagonisten neben der in Tabelle 1 angegebenen Hauptwirkung als Nebenwirkung andere Acetylcholinfunktionen antagonisieren. Tierexperimentell haben sich beispielsweise von d-Tubocurarin in Konzentrationen, die nur wenig höher als die paralysierenden sind, sowohl atropinartige wie auch ganglienblockierende Effekte nachweisen lassen (Guyron u. Reeder, 1950). Auch eine Histaminfreisetzung hat sich von verschiedenen Relaxantien nachweisen lassen.

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Literatur

  1. Guyton, A. C., Reeder, R. C.: Quantitative studies on the autonomic actions of curare. J. Pharmacol. exp. Ther. 98, 188 (1950).PubMedGoogle Scholar
  2. Mccullough L. S.,Reier C. E.,Delaunois A. L.,GardierR. W., Hamelberg W., : The effects of d-tubocurarine on spontaneous postganglionic sympathetic activity and histamine release. Anesthesiology 33, 328 (1970).PubMedCrossRefGoogle Scholar
  3. Schaer, H.: Kreislaufwirkungen von nicht depolarisierenden Muskelrelaxantien am Menschen. Anaesthesiologie und Wiederbelebung 63, 1972.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • H. Schaer

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