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Kreislaufbeeinflussung durch Narkosemittel, besonders bei reduzierten Kreislaufreserven

  • H. Schaer
Conference paper
Part of the Anaesthesiology and Resuscitation / Anaesthesiologie und Wiederbelebung / Anesthésiologie et Réanimatión book series (A+I, volume 80)

Zusammenfassung

Wie im vorangehenden Vortrag erwähnt, darf aus dem Kreislaufverhalten von gesunden Patienten nicht unbedingt auf die Reaktionen von kreislaufgeschädigten Patienten geschlossen werden. Es gibt aber nur wenige Untersuchungen, wo die Kreislaufparameter über den ganzen Verlauf von Narkose und Operation an einem solchen Patientengut gemessen worden sind. Der geriatrische Patient kann als Beispiel eines Patienten mit verminderten Kreislaufreserven und großer Empfindlichkeit gegenüber An-aesthetica betrachtet werden. Es ist zudem bei diesen Patienten relativ leicht, homogene Gruppen zu bilden, eine Voraussetzung, um aus den gemessenen Daten fundierte Schlüsse ziehen zu können. Wir haben die Daten früherer Untersuchungen (Schaer et al., 1970; Schaer u. Frey, 1970) zusammengestellt, um übersichtlich die Kreislaufeffekte von Halo-than N2O/O2-, NLA und Ketalarnarkosen zu zeigen. Es sind dies Narkosemethoden, die alle in letzter Zeit für geriatrische Patienten als besonders geeignet bezeichnet worden sind. Zur Beschreibung der Kreislaufeffekte sind drei chrakteristische Phasen ausgewählt worden: 1. Narkose ohne Operation, während die Patienten gelagert werden und das Operationsfeld desinfiziert wird, 2. Operationsphase, 3. unmittelbar postoperative Phase, ca. 10 min nach der Extubation.

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Literatur

  1. Schaer, H., Frey, P., Gattiker, R.: Vergleichende Untersuchungen von Halothan-und Neuroleptanästhesie bei geriatrischen Patienten. In: Anästhesie in extremen Altersklassen. Anaesthesie u. Wiederbelebung 47, 145 (1970).Google Scholar
  2. Schaer, H., Frey, P.,L’action du chlorhydrate de 2-(0-chlorophényl-)2-(méthylamino-)cyclohexanone (Ketalar) sur les différents paramètres circulatoires des patients gériatriques. Méd. Hyg. 28, 1626 (1970).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • H. Schaer

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