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Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Erbe

  • L. S. Penrose
Chapter
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Part of the Heidelberger Taschenbücher book series (HTB, volume 4)

Zusammenfassung

Einer der wichtigsten Beiträge Galtons für die humangenetische Wissenschaft war, daß er die Bedeutung von eineiigen Zwillingen richtig erkannte. Seine kurze Arbeit zu diesem Thema, die er 1875 veröffentlichte, leitete eine Epoche ein, die sich vorwiegend mit vergleichenden Untersuchungen über die Wirkungen von Erbe und Umwelt befaßte. Der Kern dieser Theorie ist, daß Unterschiede zwischen eineiigen Zwillingen umweltbedingt sein müssen, weil sie eine absolut identische genetische Struktur haben. Zweieiige Zwillinge, die in ihrer Erbmasse nicht ähnlicher sind als normale Brüder und Schwestern, können sehr gut als Vergleich herangezogen werden. Sie sind Geschwisterpaare gleichen Alters. Es wird oft falsch herum argumentiert und behauptet, daß, wenn ein Paar eineiiger Zwillinge in einem bestimmten Merkmal übereinstimmt, dieses Merkmal erblich sein muß. Es kann erblich sein, aber diese Feststellung ist dafür nur ein kleiner Teil des Beweises.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • L. S. Penrose
    • 1
  1. 1.Galton LaboratoryUniversity CollegeLondonUK

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