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Der Sonderforschungsbereich (SFB) 35 „Klinische Genetik“

  • Friedrich Vogel
Conference paper
Part of the Heidelberger Jahrbücher book series (HJB, volume 16)

Zusammenfassung

In den „Empfehlungen des Wissenschaftsrates zum Ausbau der Wissenschaftlichen Hochschulen bis 1970“, die 1967 veröffentlicht wurden, finden sich zum Thema „Sonderforschungsbereiche“ u. a. folgende Ausführungen: „Die moderne Forschung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie im Zuge der immer weitergehenden Spezialisierung zunehmend auf Kooperation angewiesen ist. Damit geht eine ständig steigende Aufwendigkeit der Forschung in personeller, finanzieller und apparativer Hinsicht einher. Es ist offensichtlich, daß die Beschränktheit der Möglichkeiten und Mittel in jeder Hinsicht bei dieser Lage eine Konzentration der Kräfte notwendig macht. Die deutschen Hochschulen sind zwar prinzipiell immer gleichrangig und universal gewesen; faktisch hatten aber die verschiedenen Fächer oder Fakultäten und auch die verschiedenen Hochschulen schon länger unterschiedliche Gewichte. Diese, durch die natürliche Entwicklung gegebene Schwerpunktbildung sollte nun gewissermaßen institutionalisiert werden“ (S. 126 f.). „Mit der Bildung von Sonderforschungsbereichen werden verschiedene Ziele verfolgt. Es geht um eine Konzentration der Kräfte, um die Förderung der Kooperation zwischen den Forschern und zwischen den verschiedenen Forschungseinrichtungen, um eine plan volle Abstimmung der Spezialisierungsgebiete, um die Schaffung leistungsfähigerer Forschungseinheiten in den Hochschulen und Hand in Hand damit um eine verstärkte und zugleich mit einer Leistungskontrolle verbundene finanzielle Förderung der Forschung“ (S. 128).

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • Friedrich Vogel

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