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Korrelation zwischen rhythmischen Spannungsänderungen der glatten Gefäßmuskulatur und der extra- und/oder intrazellulär abgeleiteten elektrischen Aktivität

  • G. Biamino
  • H. J. Wessel

Zusammenfassung

Mit einer früher angegebenen Methode (Life Science 8, 157–162 (1969)) konnte gezeigt werden, daß an Aortenstreifenpräparaten zwischen der von zwei getrennten Stellen extrazellulär abgeleiteten elektrischen Aktivität und den in Abhängigkeit von Elektrolytänderungen oder Zugabe von vasoaktiven Substanzen simultan registrierten Spannungsänderungen stets eine strenge Korrelation besteht. Als bestimmende Parameter für die induzierten Spannungsänderungen kristallisierten sich einerseits die Effektivität der Erregungsüberleitung und andererseits Zahl, Regelmäßigkeit und Frequenz der aktiven Schrittmacherzentren heraus. Da jedoch die angewandte Paraffinmethode nur indirekt eine Aussage über Membranpotentialänderungen erlaubt, wurde sowohl von Aortenstreifenpräparaten, wie z.T. von Präparaten der Vena portae der Ratte in 25 Experimenten simultan neben der mechanischen die elektrische Aktivität mit der Mikroelektrodentechnik (eine intrazelluläre und drei extrazelluläre Elektroden) registriert und ihre Abhängigkeit von Bademilieuänderungen vor allem mit dem Ziel untersucht, exaktere Informationen über die Erregungsausbreitung in Abhängigkeit von Membranpotentialänderungen zu gewinnen. In weiteren 12 Versuchen wurde die elektrische Aktivität durch Erhöhung des extrazellulären Widerstandes mit Hilfe einer Gummimembran abgeleitet.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • G. Biamino
    • 1
  • H. J. Wessel
    • 1
  1. 1.Medizinische Klinik und Poliklinik und Institut für Klinische Physiologie im Klinikum Steglitz der Freien Universität BerlinGermany

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