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Modifikation der Leukocyten-Mobilisation durch endogene und exogene Faktoren

  • H. J. Senn
Part of the Experimentelle Medizin, Pathologie und Klinik book series (EXPERIMENTELLE, volume 36)

Zusammenfassung

Veranlaßt durch die großen Unterschiede im Zellgehalt der Exsudate bei der Verwendung von Serum bzw. Elektrolytlösungen [223], wurde in systematischer Weise der Einfluß verschiedener Kammermedien auf die Leukocyten-Mobilisation untersucht. Abb. 19 faßt die Resultate der mittleren kumulativen LLM von vergleichenden Experimenten zusammen. Es wurden in der Regel Doppel-, seltener Tripel- oder Quadrupel-Experimente durchgeführt, wobei in jedem Fall eine der Plastikkammern autologes Serum enthielt. In jedem Vergleichstest induzierte autologes Serum eine deutlich stärkere leukocytäre Reaktion als alle anderen geprüften Medien. Abb. 20 veranschaulicht den kinetischen Ablauf eines solchen Tripelexperiments mit Serum, GKS und GKS-Varidase. Während die LLM in unverdünntes autologes Serum im allgemeinen (v. a. bei den Personen mit Mobilisationstyp 1) prompt einsetzte, war bei serumfreien Elektrolytlösungen wie KS, GKS und Hanks-GKS eine deutliche Verzögerung im Einsetzen der Zellmobilisation, oder wie im Falle von KS und GKS, ein weitgehendes Fehlen der LLM festzustellen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • H. J. Senn

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