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Statistisches aus dem chemischen Schrifttum

  • Paul Walden

Zusammenfassung

Betrachtet man den gesamten chemisch-wissenschaftlichen Betrieb als eine Art lebenden Organismus1), so muß dieser eine durch Zeit und Umwelt bedingte Metamorphose erfahren. Analysiert man von diesem Gesichtspunkt aus die Entwicklung der organischen Chemie im Verlauf des letzten Halbjahrhunderts, so tritt uns diese chemische Metamorphose in den Zielsetzungen und Methoden, ebenso aber auch in der Art und im Umfang der Auswirkung entgegen. Zur Veranschaulichung der stattgefundenen Umbildung wählen wir die Anzahl der Referate, die bis 1895 dem Referatenteil der „Berichte der Deutschen chemischen Gesellschaft“, alsdann (seit 1896) dem „Chemischen Zentralblatt“ entnommen sind.

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Literatur

  1. 1).
    Schon Emil Fischer hatte (1900) die Wissenschaft mit einem lebenden Organismus verglichen, “der auf der höheren Stufe der Entwicklung anders und reichhaltiger ernährt werden muß als in der Jugend”Google Scholar
  2. 1.
    Die Gesamtzahl der Referate in den Britischen “Abstracts” betrug: 1935 31349 (davon wissenschaftlich 16655), im Jahre 1936 34321 (davon wissenschaftlich 17398).Google Scholar
  3. 1).
    Vgl. die Monographie: M. Pflücke: Periodica chimica. Berlin: Chemie 1939.Google Scholar
  4. 2).
    Begonnen von B. Prager und P. Jacobson, fortgeführt von Fr. Richter; s. a. dessen Beilstein-Biographie B. 71 (A), 35 (1938).Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1941

Authors and Affiliations

  • Paul Walden

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