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Gerhardts Klassifikation und Laurents Gesetz der paaren Atomzahlen

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Geschichte der organischen Chemie
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Zusammenfassung

Charles Gerhardt, der einer in der Rheinpfalz ansässigen Bierbrauerfamilie entstammte, war am 21. August 1816 in Straßburg geboren, wo sein Vater sich niedergelassen hatte. Da dieser eine Bleiweißfabrik gegründet hatte, in die der Sohn eintreten sollte, so besuchte dieser im Alter von fünfzehn Jahren als Hospitant die Polytechnische Schule in Karlsruhe und dann die Handelsschule in Leipzig. Im Frühjahr 1834 mußte er in das väterliche Geschäft eintreten, welches zum Unglück für seine wissenschaftlichen Bestrebungen in schlechte Verhältnisse geraten war. Doch konnte er es möglich machen, im Winter 1836/37 in Liebigs Laboratorium zu arbeiten. Nachdem er wieder im Geschäft tätig sein mußte, wanderte er im Herbst 1838 nach Paris. Er hörte die Vorlesungen von Dumas und Despretz, war aber gezwungen, den größten Teil des Tages mit Übersetzungen zuzubringen. Nur nebenbei konnte er in Chevreuls Laboratorium arbeiten, in dem er seine Untersuchungen über Hellenin und in Gemeinschaft mit Cahours eine Arbeit über ätherische Öle ausführte. 1841 wurde ihm provisorisch und 1844 definitiv die Professur der Chemie an der naturwissenschaftlichen Fakultät in Montpellier übertragen.

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Dieses Kapitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieses Kapitel ist aus einem Buch, das in der Zeit vor 1945 erschienen ist und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Graebe, C. (1920). Gerhardts Klassifikation und Laurents Gesetz der paaren Atomzahlen. In: Geschichte der organischen Chemie. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-642-65017-8_27

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  • Publisher Name: Springer, Berlin, Heidelberg

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  • Online ISBN: 978-3-642-65017-8

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