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„Rationale Erwartungen“ als eine Gegenrevolution

  • Mark H. Willes
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Zusammenfassung

Wenn es eine Krise in der ökonomischen Theorie gibt, so ist es eine Krise in der keynesianischen ökonomischen Theorie. Die meisten Ökonomen, sogar die Keynesianer, scheinen darin übereinzustimmen, daß es zumindest einige Fehler in dieser Theorie gibt, auch wenn sie leidenschaftlich darüber streiten würden, was diese Fehler ausmacht und wie sie ausgemerzt werden könnten. Bis Anfang der 70er Jahre mußten sich die Ökonomen, die sich den Keynesianern entgegenstellten, damit begnügen, ein paar Fische vom Haken ihrer Gegner wegzufischen. Aber als sich zu entwickeln begann, was als Theorie der „rationalen Erwartungen“ bekannt wurde, fanden diese Ökonomen, daß sie einfach alle Fische im Teich auf einmal mit Dynamit in die Luft sprengen konnten. Auch wenn dies unweidmännisch wäre, veranschaulicht es die großartige Macht dieser theoretischen Grundlagen. Heute ergeht sich, um die Metapher fortzusetzen, eine Schar betäubter Keynesianer in Haarspaltereien, welche ihrer wenigen übriggebliebenen Fische noch immer nichts geworden sind.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • Mark H. Willes

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