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Quantoren

  • Wolfgang Stegmüller
  • Matthias Varga von Kibéd
Chapter
Part of the Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie book series (STEGMUELLER, volume 3)

Zusammenfassung

Mit Hilfe der Junktoren läßt sich die natiirliche Sprache des Alltags und der Wissenschaften nur auf wahrheitsfunktionale Satzverkniipfungen hin analysieren; weitere Strukturen werden nicht erfaßt. Zum Zweck einer tiefergehenden Analyse wollen wir die formale Sprache J des letzten Kapitels nun zu einer formalen Sprache Q erweitern. Q enthalte als logische Zeichen neben den durch,¬‘,,∧‘,,∨‘,→‘,,↔‘ mitgeteilten Junktorensymbolen die durch,∧‘ (Allquantor) und, ∨‘ (Existenzquantor) mitgeteilten Quantorensymbole. Ferner sollen in Q die folgenden Zeichen vorkommen:
  1. (a)

    abzählbar unendlich viele Objektvariable (Mitteilungszeichen: x,y,Z);1

     
  2. (b)

    für jedes n≧0 abzählbar unendlich viele n-stellige Prädikatparameter (P n , Qn, R n );2 die 0-stelligen heißen auch Satzparameter (p, q, r);

     
  3. (c)

    für jedes n≧0 abzählbar unendlich viele n-stellige Funktionsparameter (f n , g n , h n ); die 0-stelligen heißen auch Objektparameter (a, b, c);

     
  4. (d)

    als Hilfszeichen wieder die Klammern, mitgeteilt durch,(‘,,)‘.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Stegmüller
    • 1
  • Matthias Varga von Kibéd
    • 1
  1. 1.Seminar für Philosophie, Logik und WissenschaftstheorieUniversität MünchenMünchen 22Germany

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