Advertisement

Die Struktur ausgereifter physikalischer Theorien nach Sneed

  • Wolfgang Stegmüller
Part of the Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie book series (STEGMÜLLER SA, volume 2 / D)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel soll der ganz neue Weg von J. D. Sneed behandelt werden. Das Verständnis der späteren Abschnitte dieses Kapitels dürfte dadurch erleichtert werden, daß wir zunächst eine kritische Betrachtung des Zweistufenkonzepies der Wissenschaftssprache voranstellen. Eine solche Kritik muß scharf unterschieden werden von den Diskussionen in Kap. V. Gegenstand der Untersuchungen und z. T. auch Gegenstand starker Polemik war dort etwas viel Spezielleres, nämlich allein das Carnapsche Signifikanzkriterium für theoretische Terme. Das Zweistufenkonzept wurde dagegen nicht angetastet; vielmehr bildete es den stillschweigend akzeptierten Rahmen für alle damaligen Analysen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literature

  1. 1.
    “… a displacement of the conceptual network through which scientists view the world”, [Revolutions], S. 102.Google Scholar
  2. 2.
    [Theoretische Entitäten], S. 71.Google Scholar
  3. 3.
    “A theoretical term, properly so-called, is one which comes from a scientific theory (and the almost untouched problem, in thirty years of writing about ‘theoretical terms’ is what is really distinctive about such terms)”, H. Putnam [Not], S. 243.Google Scholar
  4. 7.
    Für die technischen Einzelheiten vgl. Bd. IV, zweiter Halbband, Anhang III, oder Sneed a.a.O., S. 18ff., sowie Suppes und Zinnes [Measurement].Google Scholar
  5. 8.
    [Language], S. 267.Google Scholar
  6. 9.
    So heißt es bei Bar-Hillel a.a.O. auf S. 268: “… this dichotomy is nothing but a slice in a continuum”.Google Scholar
  7. 11.
    Sneed, [Mathematical Physics], S. 117.Google Scholar
  8. 18.
    Vgl. Sneed, [Mathematical Physics], S. 49 f. und S. 52f.Google Scholar
  9. 19.
    Vgl. oben S. 67.Google Scholar
  10. 24.
    Sneed bemerkt in [Mathematical Physics] auf S. 66 unten, daß er die einzelnen Individuenbereiche D 1 D 2… als intendierte Anwendungen der Theorie bezeichnen werde. Dies ist ein irreführender Hinweis, da er tatsächlich den Ausdruck „intendierte Anwendungen“später niemals in diesem Sinn verwendet. Vielmehr versteht er darunter stets „Individuenbereiche plus nicbt-theoretische Funktionen“; vgl. insbesondere S. 180ff. seines Werkes.Google Scholar
  11. 35.
    Für eine prognostische Verwertung theoretischer Funktionen in ein und demselben Bereich; die jedoch den Umweg über andere Bereiche nehmen muß, vgl. Sneed, a.a.O., S. 79 f. Es handelt sich hier um den Spezialfall, in dem der fragliche Bereich die übrigen als Teilbereiche einschließt.Google Scholar
  12. 38.
    Vgl. Sneed [Mathematical Physics], S. 104.Google Scholar
  13. 44.
    Vgl. insbesondere S. 84 ff. seines Werkes.Google Scholar
  14. 46.
    Eine viel detailliertere Diskussion findet sich bei Sneed, [Mathematical Physics], S. 129–144.Google Scholar
  15. 46a.
    Für diе genaue Formulierung dieser Bedingung vgl. Sneed, a.a.O. S. 140f., (D 20).Google Scholar
  16. 47.
    Vgl. Sneed a.a.O., S. 147.Google Scholar
  17. 49.
    Für Details vgl. J. С. С. McKinsey et al., [Particle Mechanics], S. 268ff. Für eine übersichtliche Darstellung der Padoa-Methode vgl. Essler, Wissen-Schaftstheorie I, S. 102ff.Google Scholar
  18. 50.
    Vgl. Lorenzen, Methodisches Denken, insbesondere S. 147, wo das zweite Gesetz von Newton als Kraftdefinition aufgefaßt wird. Innerhalb der Lorenzen-schen Theorie ist diese Annahme sowie eine analoge, die sich auf die Masse als angeblich definierbare Größe bezieht, deshalb von großer Bedeutung, weil die These von der Existenz einer,apriorischen Protophysik‘auf dieser irrtümlichen Annahme beruht.Google Scholar
  19. 53.
    Die inhaltlichen Umschreibungen bei Sneed, a.a.O., S. 155 oben und S. 167 unten, sind nicht ganz korrekt. An der ersten Textstelle muß verschiedentlich „subset“durch „dement“ersetzt werden. An der zweiten Stelle müßte der Text zur Gänze ersetzt werden, um eine korrekte Aussage zu ergeben.Google Scholar
  20. 56.
    Die Bestimmung bei Sneed, a.a.O., S. 180, schließt dagegen solche absurden Zuordnungen nicht aus.Google Scholar
  21. 64.
    Vgl. dazu auch die interessanten Ausführungen von Sneed, a.a.O., S. 201 f.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1985

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Stegmüller
    • 1
  1. 1.Seminar für Philosophie, Logik und WissenschaftstheorieUniversität MünchenMünchen 22Deutschland

Personalised recommendations