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Die Unterscheidung zwischen B- und D-Bereichen

  • nach J. Schlaich
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Zusammenfassung

Seit langem ist bekannt, daß die technische Biegelehre, die nach Bernoulli und Navier das Ebenbleiben der Querschnitte, also geradlinige Dehnungsdiagramme voraussetzt, nur bei schlanken Biegeträgern in den von der Einleitung von Kräften oder Lasten ungestörten Bereichen gilt. Dort verlaufen die Hauptspan-nungstrajektorien regelmäßig und kreuzen die Nullinie unter 45° (Bild 1.1). An Auflagern oder unter Einzellasten kommen zu den Biegespannungen σx und den die Richtung der Hauptspannungen σII und σII bestimmenden Schubspannungen τxz noch Spannungskomponenten σz hinzu, die den regelmäßigen Verlauf der σI und σIIstören — man spricht von De St. Venant’schem Störbereich und von Störspannungen. (Das Prinzip von De St. Venant 1855 gefunden). Diese Störspannungen klingen in einem kurzen Bereich ab, dessen Länge in der Regel gleich der Trägerhöhe ist (Bild 1.2).

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© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1986

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  • nach J. Schlaich

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