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Eine Typologie der Alterssicherungsverfahren

  • Stefan Homburg
Part of the Studies in Contemporary Economics book series (CONTEMPORARY)

Zusammenfassung

Dieses einleitende Kapitel, das wenig Theorie und hauptsächlich eine Typologie der Alterssicherungsverfahren bietet, wurde unter dem Eindruck verfaßt, daß etliche der heute umstrittenen Probleme weniger aus einer intrinsischen Schwierigkeit des Gegenstandes herrühren als aus einer beträchtlichen Sprachverwirrung1). Es ist nicht so, daß die Gesellschaft sich zwischen bloß zwei Verfahren der Alterssicherung, genannt Kapitaldekkungs- und Umlageverfahren, entscheiden muß2); vielmehr ist das Wahlmenü weit umfangreicher. Im weiteren werden fünf Begriffspaare unterschieden, die bei wahlfreier Kombinierbarkeit insgesamt 32 Alterssicherungsverfahren ergeben würden. Freilich stellt sich — gemäß der Aristotelischen Unterscheidung von Proprium und Akzidenz — unmittelbar anschließend die Frage, inwieweit sich die Verfahren miteinander vereinbaren lassen. Dieses Problem wird hier in vorläufiger Form behandelt, weil eine endgültige Antwort von verschiedenen Umständen abhängt, die erst an späterer Stelle erörtert werden. Auch der eilige Leser sollte die folgenden kurzen Abschnitte lesen, weil die dort eingeführten Begriffe grundlegend für den Fortgang der Arbeit sind.

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Literatur

  1. 1.
    Siehe etwa Petersen [1986; 14].Google Scholar
  2. 2.
    Arrow und Hahn [1971; 126]: “An equilibrium can be shown to exist, but it will certainly not have the Pareto-efficiency properties of the pure model of equilibrium under uncertainty as first sketched in this section.”Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988

Authors and Affiliations

  • Stefan Homburg
    • 1
  1. 1.Staatswissenschaftliches SeminarUnivesität zu KölnKöln 41Deutschland

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