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Zusammenfassung

Die Notwendigkeit radioaktiven oder chemischen Abfall zu lagern, führte in den letzten 20 Jahren zur Entwicklung von Methoden für die Vorhersage von Strömungs— und Transportprozessen in geologischen Strukturen unter Berücksichtigung eingeschlossener Kluftflächen. Dies führte zur Erforschung und Vorhersage von Grundwasserströmungen in großskaligen geologischen Medien und der Umgebung von kleinskaligen Strukturen, wie Kavernen, Schächten, Tunneln oder anderen Lagerungssystemen unter Verwendung von mathematischen Modellen. Wegen der unregelmäßigen Struktur des Untergrunds wurden zunehmend Finite—Elemente—Methoden (FEM) angewandt, da sie gegenüber den Differenzenverfahren ein höheres Maß an Flexibilität in der Ortsapproximation erreichen. Eine grundlegende Aufgabe in der Anwendung der FEM ist es, zunächst ein geometrisches Modell zu entwickeln und es im nachhinein als Berechnungsgitter mit Rechenmodellparametern zu verknüpfen. Diese Parameter können Randbedingungen, Materialeigenschaften und Lastfälle beinhalten. Die Finite—Element—Analyse kann danach automatisch durchgeführt werden. Die Leistungsfähigkeit moderner Computer erlaubt es inzwischen, zwei— und dreidimensionale Modelle mit und ohne Klüften zu berechnen. Fortschritte der geometrischen Modellierung haben es möglich gemacht, den Analyseprozeß innerhalb des Modellaufbaus zu vereinfachen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • H. Kasper

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