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Phononen und Rotonen im flüssigen He II

  • Wilhelm Brenig
Chapter
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Unterhalb 2,186 K geht flüssiges 4He in einen Zustand über, der aufgrund seiner merkwürdigen Eigenschaften von seinem Entdecker Keesom [40.1] Helium II genannt wurde zur Unterscheidung vom normalen Helium oder He I. Die auffälligste Eigenschaft ist vielleicht die der sog. Suprafluidität: He II kann offenbar durch engste Kapillaren mit einem Durchmesser von etwa 0.1μ ohne die geringsten Anzeichen von Reibung hindurchfließen. Diese und andere hydrodynamische Merkwürdigkeiten werden sehr gut beschrieben durch ein Zweiflüssigkeitsmodell. Nach diesem Modell ist He II ein Gemisch zweier „Phasen“, einer suprafluiden und einer normalen Phase. Die suprafluide Phase besitzt keine Entropie und strömt reibungs-und wirbelfrei, während die normale eine nicht verschwindende Zähigkeit zeigt. Abbildung 40.5 am Ende des Abschnitts zeigt das Phasendiagramm von 4He bei niedrigen Temperaturen und Drucken.

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Literatur

  1. 40.1
    Keesom, W. H., Keesom, A. P.: Leiden Comm. 224, d,e (1933)Google Scholar
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  3. Lifschitz, E. M., Andronikaschvilli, E. L.: A Supplement to Helium, (Con-sultants Bureau Inc., 1959)Google Scholar

Ergänzende Literatur

  1. Wilks, J.: The Properties of Liquid and Solid Helium, ( Clarendon Press, Oxford 1967 )Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Brenig
    • 1
  1. 1.Physik DepartmentTechnische Universität MünchenGarchingDeutschland

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